Titelaufnahme

Titel
Bergbauernkinder im Wandel der Zeiten - ein steiler Weg zur Bildung? / eingereicht von Silvia Gatterer
Verfasser/ VerfasserinGatterer, Silvia
Begutachter / BegutachterinFriehs Barbara ; Iberer Gunter
Erschienen2009
Umfang371 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., Kt., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2009
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Bergbauer / Kind / Geschichte / Interview
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-739 Persistent Identifier (URN)
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Bergbauernkinder im Wandel der Zeiten - ein steiler Weg zur Bildung? [13.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich steht jedem Menschen ein Recht auf Bildung zu. Es bestehen immer noch große regionale Disparitäten im Bereich des österreichischen Schulsystems. Bildung geht weit über die Beherrschung von Lerntechniken hinaus. Sie ist zugleich eine umfassende und alltagspraktische Antwort auf vorgefundene Lebensformen. Schulen werden als wichtige Kulturträger und unverzichtbare Institutionen anerkannt. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts wurde vielen Bergbauernkindern der Zugang zur Bildung nicht oder nur teilweise gewährt, da sie als Arbeitskräfte gebraucht wurden. Die regionale Erreichbarkeit von Bildungseinrichtungen stellt neben dem Familieneinkommen, dem Bildungsstatus und der Herkunft der Eltern, der Geschwisterzahl sowie der Leistungsfähigkeit des Kindes einen relevanten Sozialindikator dar. Der Weg zur Bildung ist zwar durch den technischen, wirtschaftlichen und vor allem medialen Fortschritt um vieles leichter geworden, aber manche Zugänge bleiben dennoch steil und sind nur durch funktionierende Seilschaften zu bewältigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Every individual in Austria has the right to an education, yet there are still great regional disparities within the Austrian school system. Education (in mountain farm communities) goes far beyond the mastering of learning techniques; it provides, at the same time, a comprehensive view and practical experience of the varied lifestyles encountered. These schools are considered important and indispensable institutions for the sustainment of local customs and traditions. Even up the first half of the 20th century, many mountain farm children had no, or only limited access to education, as it was necessary for them to work on the farm. Regional accessibility to education facilities, stand with family income, education level, parents' origin, number of siblings and the ability of the child, as pertinent social indicators. Although the path to education has been made a lot easier through technical, economical and above all media advancements, some access remains steep and difficult and can only be overcome with the support of well-organized community farm networks.