Titelaufnahme

Titel
Foreign language acquisition in childhood: español e inglés como lenguas extranjeras para niños
Weitere Titel
Foreign language acquisition in childhood: español e inglés como lenguas extranjeras para niños
Verfasser/ VerfasserinRegenfelder, Christina
Begutachter / BegutachterinPeltzer-Karpf, Annemarie
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-115540 Persistent Identifier (URN)
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Foreign language acquisition in childhood: español e inglés como lenguas extranjeras para niños [1.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund unserer globalisierten Gesellschaft wird das Erlernen einer Fremdsprache immer wichtiger. Auch das Angebot an Sprachlernprogrammen hat zugenommen und erleichtert dadurch den Zugang zum Sprachenlernen. Forschungen haben mittlerweile auch bewiesen, dass ein gewisses Zeitfenster für das Fremdsprachenlernen existiert. Dieser Forschungsbereich hat aber nicht nur Fragen bezüglich des Alters und bestimmter Lehrmethoden aufgeworfen, sondern auch eine kontroverse Debatte über die Muttersprache der/des Fremdsprachenlehrenden entfacht. Die vorliegende Studie zielt auf die Diskussion einiger Zeitfenster und gewisser Lehrmethoden für das Fremdsprachenlernen ab und will die Vor- und Nachteile des Natives als Lehrenden beleuchten. Zu diesem Zweck wurden in dieser Studie zwei Programme, nämlich ein ‚mini-lesson‘ und ein ‚full-immersion‘ Modell, in Österreich und der USA untersucht. Im Rahmen dieser Studie wurden jeweils fünf Einheiten beobachtet und neun Lehrenden ein Fragebogen über persönliche Informationen und die Bedingungen in den Instituten in denen sie unterrichten vorgelegt.Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass das zweite Zeitfenster für das Fremdsprachenlernen, welches mit vier Jahren beginnt und oft mit dem Beginn des Kindergartens oder einer Vorschule zusammenfällt, die Möglichkeit bietet, eine Fremdsprache einzuführen. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass auch wenn Kinder, die eine Fremdsprache nach dem Erlernen der Muttersprache lernen, zwischen den Sprachen hin und her wechseln, trotzdem ein gutes Sprachniveau erreichen können. Da Natives genauso qualifiziert sind wie Nicht-Natives und wegen des Natives-Mangels im Unterrichtssektor, sollten Nicht-Natives eine spezifische didaktische und sprachliche Ausbildung erhalten, um den Lehrendenmangel im frühen Fremdsprachenbereich auszugleichen.

Zusammenfassung (Englisch)

Foreign language learning becomes more and more important in a world that is moving closer together. The range of foreign language teaching programs has also been growing and various models are available nowadays to facilitate early foreign language learning. Certainly, research has shown that there is a certain time gap for foreign language acquisition (FLA). However, this growing field has not only brought up questions concerning the age factor and the adequateness of different teaching methods in FLA, but has also caused controversial debates about the non-native and the native speaker teacher. The present research study aims at discussing certain windows for FLA, exploring the field of teaching methods for early foreign language learning as well as having a closer look at the advantages and disadvantages of both, the native and the non-native teacher. For this purpose, the current qualitative study investigates two teaching programs, namely a mini-lesson and a full-immersion program, in Austria and in the USA. In the course of this study, five lessons of each program were observed and nine teachers were asked to complete questionnaires in order to gather data about the native speakers and their teaching methods.The results of this survey indicate that the second window for language learning, which starts at the age of four and often coincides with the beginning of kindergarten or nursery school, should be considered as opportunity for introducing a foreign language. In addition, even though children who acquire a foreign language successively switch between codes in the beginning, they still might become proficient speakers of the target language. Furthermore, since non-native speakers may also be qualified language instructors and due to shortage of native speaker teachers, non-native speakers should acquire specific didactical as well as linguistic training in the target language, in order to ease the teacher shortage in early educational institutions.