Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen eines physikalischen Mitmachlabors auf Schülervorstellungen zu Nature of Science / vorgelegt von Angelika Renz
Weitere Titel
Influence of a student laboratory on students' conceptions of Nature of Science
Verfasser/ VerfasserinRenz, Angelika
Begutachter / BegutachterinRath, Gerhard
ErschienenGraz, 2017
UmfangVIII, 145 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Physikunterricht / Schülerversuch
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-115414 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Auswirkungen eines physikalischen Mitmachlabors auf Schülervorstellungen zu Nature of Science [12.69 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Schülervorstellungen zu Nature of Science und der Möglichkeit ihrer Veränderung durch einen Schülerlaborbesuch. Das Mitmachlabor rund um das Themengebiet der elektromagnetischen Strahlung entstand im Rahmen des Projekts „JungforscherInnen auf den Spuren des Nichtwissens“.Die theoretische Basis der vorliegenden Arbeit setzt sich aus der Beforschung von Schülervorstellungen, den Eigenschaften des Schülerlabors als außerschulischer Lernort sowie der Beleuchtung von Nature of Science zusammen. Für das im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Schülerlabor wurde zuerst das dafür erstellte Arbeitsmaterial durch Schülerbefragungen evaluiert. Das Material wurde anschließend adaptiert und für die zweimalige Durchführung im Rahmen der Untersuchung finalisiert. Die Stichprobe setzt sich aus 36 Schülerinnen und Schülern der 11. Schulstufe zusammen. Mittels Fragebogen wurden die Ansichten der Teilnehmenden zu Nature of Science durch den Draw-A-Scientist Test (DAST) und Teile des Views About Sciences Surveys (VASS) vor und nach dem Besuch des Schülerlabors erhoben (n = 36).Im Pre-Test entsprach das Bild eines Forschers noch eher der stereotypen Vorstellung (männlich, Brille, Laborkittel) als beim Post-Test, wo sich die Anzahl der stereotypen Merkmale im Durchschnitt bei jedem Zweiten um einen Aspekt verringerte. Die Verteilung der Typkategorisierung nach VASS-Punktezahlen deckt sich im Großen und Ganzen mit bisherigen Studien. Eine Zunahme an adäquaten Vorstellungen vom Wesen der Naturwissenschaften konnte durch den Besuch des Schülerlabors, das die Aspekte von Nature of Science nur implizit behandelt, nicht festgestellt werden. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen der Literatur.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with students conceptions of the Nature of Science and their possible change after a visit to a student laboratory. The student lab, dealing with electromagnetic radiation, was designed and surveyed with regard to students conceptions within the project “JungforscherInnen auf den Spuren des Nichtwissens”.Studies about students conceptions, the characteristics of the student lab as an extracurricular place of learning and the aspects of Nature of Science form the theoretical basis of the study. At first, the learning materials, which were designed for this student lab on the topic of electromagnetic radiation, were evaluated. Thereafter they were adapted, finalised and used for the two holdings of the student lab. Using a questionnaire, the students conceptions were surveyed before and directly after the intervention (n = 36). The survey consisted of the Draw-A-Scientist-Test (DAST) and parts of the Views About Sciences Survey (VASS).The students image of a scientist was rather stereotypical (male, wearing glasses and a lab coat) at the pre-test. The number of stereotypic characteristics slightly decreased for the post-test. The distribution of the VASS categorisations according to gained points corresponds for the most part with the numbers of previous studies. An increase in adequate perceptions of the Nature of Science is not evident. However, this is consistent with previous studies, which showed that a one-time visit of a student lab cannot significantly change students conceptions.