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Title
Kriminalwissenschaftliche Beschäftigung mit "Gaunersprache" und "Gaunerzinken" um 1900 : unter besonderer Berücksichtigung der Grazer Schule der Kriminologie / vorgelegt von Daniela Praßl
Additional Titles
Criminal science concerned with "thieves' slang" and "gypsy sings written on walls" around 1900 with special consideration of the "Grazer school of criminology"
AuthorPraßl, Daniela
CensorBachhiesl, Christian
PublishedGraz, 2017
DescriptionI, V, 92 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Gaunerzinken / Gaunersprache / Geschichte 1900
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-115353 Persistent Identifier (URN)
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Kriminalwissenschaftliche Beschäftigung mit "Gaunersprache" und "Gaunerzinken" um 1900 [2.2 mb]
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Abstract (German)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den in kriminellen Subkulturen verwendeten „Gaunerzinken“ und der „Gaunersprache“ in der Zeit um 1900. Die beiden unter Anführungszeichen verwendeten Begriffe wurden deshalb unter Anführungszeichen gesetzt, da sie historische Bezeichnungen darstellen. In der heutigen Zeit ist der Ausdruck „Gauner“ generell pejorativ konnotiert, da es meist als ein Schimpfwort interpretiert wird. Im Besonderen beschäftigte sich der berühmte Kriminalwissenschaftler und Untersuchungsrichter Hans Gross intensiv mit den „Gaunerzinken“ und der „Gaunersprache“, weshalb das Hauptaugenmerk dieser Diplomarbeit auf seinen Lebenszeitraum gelegt wurde. In der ersten Hälfte der Arbeit wird präzise auf die unterschiedlichen Arten und Ausprägungen sowohl der „Gaunerzinken“ als auch der „Gaunersprache“ näher eingegangen. Der zweite Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit befasst sich intensiv mit ausgewählten kriminologischen Diskursen zur „Gaunersprache“ und „Gaunerzinken“. Ein Großteil der darin vorkommenden Literatur stammt aus dem „Archiv für Kriminal-Anthropologie und Kriminalistik“. Im Anschluss werden spezielle und längere Konversationen mittels Zinken von Gaunern behandelt. Am Ende der Arbeit erfolgt in einer Zusammenfassung erfasstes Resümee.

Abstract (English)

This thesis concerns itself with “thieves slang” and “gipsys signs written on walls” that were used in criminal subcultures in 1900s. As the terms used are historical designations, they are set under quotation. Today the term crock is pejoratively connoted as it is mostly interpreted as an insult. In particular the famous criminologist and examining magistrate Hans Gross intensively dealt with “thieves slang” and “gipsys signs written on walls”, which is why the primary focus of this thesis is laid on the period of his lifetime. In the first half of the thesis the types and different characteristics of “thieves slang” and “gipsys signs written on walls” will be elaborated. The second part of this scientific work thoroughly deals with selected criminological discourses about “thieves slang” and “gipsys signs written on walls”. The thesis is mostly based on the literature coming from the “archives of criminal anthropology and criminology”. Following that, special and longer conversations on the basis of signs used by crocks are discussed. At the end of the thesis there is a conclusion written in a summary.