Titelaufnahme

Titel
Gewaltpräventive und -interventive Schulsozialarbeit: Analyse des Sozialraums Wörgl
Weitere Titel
Violence preventive and interventive school social work: Analysis of the social space Wörgl
Verfasser/ VerfasserinWörgetter, Rikarda Maria ; Nöhrer, Katharina
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-115343 Persistent Identifier (URN)
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Gewaltpräventive und -interventive Schulsozialarbeit: Analyse des Sozialraums Wörgl [2.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gewaltpräventive und -interventive Arbeit gewinnt in Österreich, besonders an Schulen zunehmend an Bedeutung. Im System Schule bemühen sich Fachkräfte der Sozialen Arbeit um die Sensibilisierung von Schüler/-innen zum Thema Gewalt. Doch nicht die Schulsozialarbeiter/-innen alleine sind für die Gewaltprävention bzw. -intervention verantwortlich. Dieses Thema betrifft auch andere Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, insbesonders das Feld der Jugendarbeit. Die Stadt Wörgl weist in diesem Zusammenhang verschiedenen Möglichkeiten, Potenziale und Grenzen auf, welche anhand einer Sozialraumanalyse erhoben werden. Die Untersuchung des Sozialraums gliedert sich in mehrere methodische Zugänge: physische Raumdefinition, Institutionenbefragungen und die Erhebung von subjektiven Nutzungsaspekten. In den Leitfadeninterviews werden Institutionen und Einrichtungen der Schulsozialarbeit und der Jugendarbeit nach deren gewaltpräventiven und -interventiven Methoden und Angeboten sowie Rahmenbedingungen, im Sozialraum verfügbare Ressourcen, Probleme und ungenutzten Potenziale befragt. Ebenso werden die Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperationen zwischen Schulsozialarbeiter/-innen und Einrichtungen der Jugendarbeit erhoben. Andere Methoden (Stadtteilbegehung, Nadelmethode) dienen der Erfassung der Lebenswelten der Adressat/-innen aus ihren subjektiven Nutzungsperspektiven vorhandener sozialräumlicher Ressourcen. Als Ergebnis werden differenzierte Sichtweisen und Handlungsmuster, Kooperationsstrukturen, Probleme sowie Unterstützungsmöglichkeiten und ungenutzte Potenziale sichtbar.

Zusammenfassung (Englisch)

Prevention of violence and interventions to tackle violence are gaining in importance in Austria, especially at schools. Experts of social work strive to raise students awareness of violence. But social workers at schools are not solely responsible for the prevention of violence and intervention in the case of violence. This issue also concerns other fields of social work, in particular, youth welfare work. In this context, the city of Wörgl is characterised by a set of various possibilities, options and limits, which are examined based on an analysis of social environment. Different approaches are used to analyse social environment: a physical definition of environment, surveys of institutions and an analysis of subjective aspects of use. In interviews based on guidelines, institutions of social work at schools and youth welfare work are surveyed on methods and offers to prevent violence and intervene in the case of violence as well as framework conditions, resources available in the social environment, problems and unused potential. In addition, possibilities of networking and cooperation of social workers at school and institutions of youth welfare work are examined. Other methods (inspection of different neighbourhoods and needle method) serve to analyse the environment of individuals, emphasising how socio-spatial resources provided are used. As a result, differentiated perspectives and patterns of behaviour, cooperation structures, problems as well as support possibilities and unused potential are identified.