Titelaufnahme

Titel
Verhaltensorientierte Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen / vorgelegt von Elisabeth Pichler-Stachl
Verfasser/ VerfasserinPichler-Stachl, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinRossmann, Peter
Erschienen2008
UmfangGetr. Zählg. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2008
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Übergewicht / Kinder / Jugendliche / Verhaltens- und familienorientiertes Gruppenprogramm
Schlagwörter (EN)Obesity / children / adolescents / behavior- and family orientated group-program
Schlagwörter (GND)Übergewicht / Gewichtsabnahme / Kind / Übergewicht / Gewichtsabnahme / Kind / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-398 Persistent Identifier (URN)
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Verhaltensorientierte Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen [1.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Untersuchung wurde im Rahmen einer interdisziplinären Studie an derUniversitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz durchgeführt. Die primäre Fragestellung war,einerseits einen Vergleich zwischen der routinemäßig durchgeführten ambulanten Behandlungübergewichtiger Kinder und Jugendlicher in der Adipositasambulanz der Grazer Kinderklinik undeiner ebenso ambulanten, jedoch verhaltensorientierten Gruppenbehandlung in den BereichenErnährung, Psychologie und Bewegung unter gleichzeitiger Miteinbeziehung der Familie herzustellen.Andererseits sollte ein möglicher Einfluss des Attributionsstils und Essverhaltens auf das kindlicheÜbergewicht und auf den Programmerfolg geklärt werden.Die Datenrekrutierung erfolgte in drei Gruppen: in der Untersuchungsgruppe (n=36 adipöse Kinderund Jugendliche), der ambulanten Vergleichsgruppe (n=55 adipöse Kinder und Jugendliche) und inder Kontrollgruppe (n=19 normalgewichtige Kinder und Jugendliche).Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass mit einem ambulanten, verhaltens- undfamilienorientierten Gewichtsreduktionsprogramm eine geringere Drop-out Rate zu erreichen ist, beitendenziell niedrigeren SDS-BMI Werten nach einem Jahr. Bei der Entwicklung und Stabilität einerAdipositas bzw. eines hohen BMI, der einhergeht mit höheren Leptinwerten, scheinen vor allem derBMI bzw. eine vorhandene Adipositas bei den Eltern, häufige Zwischenmahlzeiten, wenig körperlicheAktivität und niedrigere Werte im Bereich der Lebensqualität, der Selbstwirksamkeit undinternale/emotionale Auslöser im Essverhalten eine Rolle zu spielen. Für den Erfolg derverhaltensorientierten Gruppenbehandlung in den Bereichen Ernährung, Psychologie und Bewegungunter gleichzeitiger Miteinbeziehung der Familie spielen ein reiferes Tanner-Stadium, sowie höhereinternale, globale und stabile Ursachenzuschreibungen in positiven Situationsbeschreibungen einewesentliche Rolle.

Zusammenfassung (Englisch)

An interdisciplinary study was conducted on the Department of Pediatrics, Medical University ofGraz.Aim was the comparison of the routine ambulant treatment of children and adolescents sufferingfrom obesity and an ambulant behavior-orientated group-program including nutrition, psychology,exercise and involvement of the family. Furthermore, the influence of attributional style and eatingbehavior on the obesity and the success of the program were assessed.Three groups were enrolled: the test-group (36 children and adolescents) the ambulant-comparisongroup(55 children and adolescents) and the control-group (19 children and adolescents)The present study showed that the ambulant behavior- and family-orientated group-program had alower drop-out rate and a tendency of lower SDS-BMI values after one year. Important factors forthe development and stability of obesity or high BMI - associated with high leptin levels - are highBMI/obesity of the parents, frequent snacks, rare exercise, and low values in life quality, selfproperties and internal/emotional trigger for eating. Important factors for the successful ambulantbehavior-orientated group-program including nutrition, psychology, exercise and involvement of thefamily are higher tanner stages, higher internal, global and stable attributions of causes to positivesituations.