Titelaufnahme

Titel
Der lange Weg zur burgenländischen Ostgrenze 1918 - 1923 / vorgelegt von Sophie Marie Bruckner
Weitere Titel
The long road to the eastern border of the Burgenland 1918 1923
Verfasser/ VerfasserinBruckner, Sophie Marie
Begutachter / BegutachterinMindler-Steiner, Ursula Katharina
ErschienenGraz, 2017
Umfang257 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Burgenland / Ostgrenze / Geschichte 1918-1923
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-115106 Persistent Identifier (URN)
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Der lange Weg zur burgenländischen Ostgrenze 1918 - 1923 [34.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit ,,Der lange Weg zur burgenländischen Ostgrenze 19181923“ -behandelt konkret die Anfänge der Entstehung dieses österreichischen Bundeslandes, bis hin zum endgültigen Grenzverlauf gegenüber Ungarn. Das Kapitel ,,Historische Grenze an March, Leitha und Lafnitz", stellt den Ausgangspunkt dar und es wird die Vorgeschichte des Landes anhand der Arbeiten von Josef Patry und Aurel Popovici und deren Einfluss auf die Burgenlandwerdung beleuchtet. Die Auswertung der ungarischen Volkszählungen der Jahre 1890 und 1910 liefert eine Begründung für die Forderung der Republik Deutschösterreich, das westungarische Gebiet für sein Staatsgebiet zu erhalten. Die Arbeit der Coolidge Kommission und die Pläne für einen Slawischen Korridor zeigen den historischen Hintergrund auf. Die Diplomarbeit behandelt als Kernpunkt den Staatsvertrag von St. Germain und dessen Folgen, sowie die erste und zweite ,,Landnahme“. Das Venediger Protokoll, die Ödenburger Volksabstimmung und die ,,Genfer Grenzregulierung“ werden ebenso berücksichtigt. Schwerpunkte sind: Volksgruppen und deren Einstellungen bzw. Meinungen gegenüber Ungarn bzw. Österreich; Auswertungen der Ergebnisse der Volksabstimmung in Ödenburg. Eine zentrale Rolle nehmen die Arbeiten der Zentralgrenzkommission und des Grenzregulierungsausschusses sowie die Festlegung der endgültigen Grenze ein. Alle Grenzabschnitte in den einzelnen Sektionen werden ausführlich behandelt und mit Karten dargestellt.Im Anhang befindet sich eine Zeittafel, die die wichtigsten Ereignisse chronologisch darstellt. Das Literaturverzeichnis zeigt eine Übersicht über die Fülle der Publikationen über die Entstehungsgeschichte des Burgenlandes. Die Arbeit stützt sich ferner auf die Quellenarbeit in folgenden Archiven: Österreichisches Staatsarchiv Wien (Allgemeines Verwaltungsarchiv, Neues Politisches Archiv, Archiv der Republik); Burgenländisches Landesarchiv Eisenstadt und Steiermärkisches Landesarchiv Graz.

Zusammenfassung (Englisch)

The current thesis is entitled “The Long Road to the Eastern Border of the Burgenland 19181923“ and deals with the beginnings of the development of the state and concludes with the final border to Hungary. It commences with a prequel, highlighting the works of Josef Patry and Aurel Popovici and their respective influence on the creation of the Burgenland. The starting point can be found in the chapter ‘The Historic Border Upon March, Leitha and Lafnitz‘. The analysis of the Hungarian census of 1890 as well as the one from 1910 provide the basis for the support for the Republic of Germany-Austria to annex the area of Westhungary. The work by the Coolidge Commission and the plans for a Slavic Corridor point to the historical background. Naturally, the Treaty of St. Germain and its aftermath, as well as the First and Second Settlement form the core of this thesis. The Protocol of Venice and the Sopron Referendum are also considered. The main focuses are: ethnic groups and their respective attitudes and opinions of Hungary and/or Austria; an analysis of the results of the Sopron Referendum. The work of the Central Border Commission, the Regulatory Border Committee and the fixation of the final border constitue a main part. All border regions of the various sectors will be treated in detail and amended by maps. A chronological table is included in the Appendix, embedding the thesis in a temporal structure, highlighting the most relevant events, chronologically. The bibliography shows an overview of the abundance of publications regarding the Burgenland. This thesis is supported by source research from the following archives: Österreichisches Staatsarchiv Wien (ÖStA) especially the following departments: General Archive of Administration, New Archive of Policy and the Archive of the Republic; Burgenländisches Landesarchiv Eisenstadt (BLA), Steiermärkisches Landesarchiv Graz (StLA.

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