Titelaufnahme

Titel
Louder than Hell. Über die Rezeption von Heavy Metal Musik im Kontext biografischer Lebensbewältigung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter
Weitere Titel
Louder Than Hell. Heavy Metal music within the context of biographical life coping in adolescence and emerging adulthood.
Verfasser/ VerfasserinEdlinger, Christoph
Begutachter / BegutachterinWrentschur, Michael
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114977 Persistent Identifier (URN)
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Louder than Hell. Über die Rezeption von Heavy Metal Musik im Kontext biografischer Lebensbewältigung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter [2.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit erörtert die Lebensphasen Jugend und junges Erwachsenenalter im Kontext der Heavy Metal-Subkultur und versucht Aufschluss über die subjektive sowie kollektive Signifikanz des Musikkonsums für junge Menschen hinsichtlich ihrer biografischen Lebensbewältigung zu geben. Die Erarbeitung des theoretischen Hintergrundes dieser Forschungsarbeit widmet sich insbesondere der Definition und Differenzierung der Lebensalter Jugend und junges Erwachsenenalter sowie deren gesellschaftlicher Verortung. Aufgrund des wissenschaftlichen Erkenntnisinteresses im transnationalen Diskurs werden explizite Lebensrealitäten junger Menschen in Österreich und Spanien gegenüberstellend erörtert bevor die beiden theoretischen Grundkonzepte der lebensalterspezifischen Entwicklungsaufgaben sowie der biografischen Lebensbewältigung als Grundlage für die empirische Forschung aufgearbeitet werden. Kapitel zwei widmet sich dem fundierten und objektiven Zugang der Historie sowie Charakterisierung und Fragmentierung der Heavy Metal-Musik und versucht zudem einen Einblick in die Szene und Kultur des Heavy Metal zu geben. Kapitel drei führt die beiden Kernthematiken im Diskurs zur musikalischen (Selbst-)Sozialisation zusammen, bevor sich das vierte Kapitel vor diesem theoretischen Hintergrund der Analyse fünf narrativer Interviews mit Heavy Metal-Fans widmet. Anhand der Rekonstruktion der individuellen Biografien der befragten Szenegänger*innen wurde zunächst die Grundlage für die weitere Analyse über die Signifikanz der Heavy Metal-Rezeption im Kontext der individuellen Lebensbewältigung gelegt. Die abschließende fallvergleichende Analyse zeigt, dass sich die Rezeption von Heavy Metal-Musik insbesondere auf individueller Ebene, sowohl aktiv als auch passiv, positiv auf die biografische Lebensbewältigung auszuwirken vermag, aber auch kollektive Funktionalitäten der Musikrezeption und der biografischen Lebensbewältigung konnten identifiziert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The Master Thesis being presented hereby discusses adolescence and emerging adulthood in the context of Heavy Metal subculture and tries to illuminate the subjective as well as the collective significance of music reception for young people regarding their biographic life coping. The development of the theoretical background of this research study deals in particular with the definition and analysis of what is adolescence and emerging adulthood, as well as their place within modern society. Because of this studys cognitive interest within a transnational discourse, there is also a comparison between explicit living conditions in Austria and Spain before the representation of the two theoretical basic concepts for the further empirical research, which are the concept of developmental tasks and the concept of biographical life coping. The second chapter deals with a substantiated and objective input about history, as well as characteristics and the fragmentation of Heavy Metal music. Besides that, it provides an insight into the Heavy Metal scene and its culture. Chapter three intends to consolidate the two basic topics within a digression into the topic of musical self-socialization. Chapter four is an analysis of five narrative interviews with Heavy Metal fans within the proper empirical research. On the basis of a reconstruction of the individual biography of the interviewees follows the further analysis of the significance of how Heavy Metal is being received in the context of coping with ones life. The concluding comparisons between particular cases indicate an actively and passively notable positive correlation within the reception of Heavy Metal music and the biographical coping with life, particularly within the subjective dimension. Nevertheless, some collective functionalities of music reception and the biographical coping with life were identified too.