Titelaufnahme

Titel
Der einseitig erklärte Eigentumsvorbehalt im ABGB : unter Berücksichtigung des deutschen Rechts / von Thomas Christian Schoditsch
Verfasser/ VerfasserinSchoditsch, Thomas
Begutachter / BegutachterinBydlinski, Peter
Erschienen2008
UmfangXIV, 225 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2008
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Eigentumsvorbehalt / dinglicher Vertrag / Eigentumsübertragung / Einseitig erklärter Eigentumsvorbehalt / AGB-Konflikt / Rechnung / Lieferscheine / Aussonderungsrecht
Schlagwörter (EN)conflict of general business terms / reservation of proprietary rights / insolvency / contract in rem / transfer of ownership / bill of sale / remaining silent to an offer
Schlagwörter (GND)Österreich / Eigentumsvorbehalt / Recht / Österreich / Eigentumsvorbehalt / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-16 Persistent Identifier (URN)
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Der einseitig erklärte Eigentumsvorbehalt im ABGB [1.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Wirksamkeit eines "einseitig erklärten Eigentumsvorbehalts". Dabei wird zwischen den Rechtsfolgen einer vertragswidrigen und vertragskonformen Vorbehaltserklärung unterschieden. Während die vertragswidrige Vorbehaltserklärung keine sachenrechtlichen Folgen hat, führt die vertragskonforme Vorbehaltserklärung zur Sicherung des Verkäufers in der Insolvenz seines Vertragspartners - und das trotz Warenübergabe. Der Verkäufer kann insb bei begründeter Unsicherheitseinrede eine vertragskonforme Vorbehaltserklärung abgegeben; die Erklärungsabgabe kann dabei sowohl auf Rechnungen als auch auf Lieferscheinen erfolgen.

Zusammenfassung (Englisch)

The book deals with problems of the conditional sale. An important area is dedicated to the problem of one party remaining silent to the other party's offer. In this context cases are examined where a reservation of proprietary rights can be assumed; special focus is put on the so-called "conflict of general business terms". The main focus is set on the question whether proprietary rights can be reserved by the vendor's mere declaration. The answer to this can be of enormous interest to the vendor: If possible, he can gain a valid security in case of the purchaser's bankrupcy. Therefore, the idea of a "contract in rem" and its meaning for the transfer of ownership is analysed. The final conclusion is that a reservation of proprietary rights is only possible if the vendor has the defence of the purchaser's insecurity.