Titelaufnahme

Titel
Die beitragspflichtige bzw. beitragsfreie Verwendung von Baurestmassen, Erdaushub und Bodenaushubmaterial im Hinblick auf die Bestimmungen des Altlastensanierungsgesetzes (AlSAG) / eingereicht von Gertrud Schantl
Verfasser/ VerfasserinSchantl, Gertrud
Begutachter / BegutachterinBrünner, Christian ; Taucher, Otto
Erschienen2008
Umfang227 S. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2008
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
SchlagwörterÖsterreich <Altlastensanierungsgesetz> / Österreich <Altlastensanierungsgesetz> / Online-Publikation
Schlagwörter (DE)Umweltrecht / Abfall / Altlasten / Kontamination / Sanierung
Schlagwörter (EN)environmental law / waste material / brownfield / contamination / remediation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die beitragspflichtige bzw. beitragsfreie Verwendung von Baurestmassen, Erdaushub und Bodenaushubmaterial im Hinblick auf die Bestimmungen des Altlastensanierungsgesetzes (AlSAG) [19.98 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das vorliegende Werk stellt ein Bemühen dar, das Altlastensanierungsgesetz (AlSAG), dem bislang in der Literatur nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, dem Leser anhand zahlreicher Beispiele - auch in visueller Hinsicht - näher zu bringen. Das AlSAG umfasst grob folgende Regelungsbereiche: Die Einhebung des Altlastenbeitrages, das Aufsuchen von Verdachtsflächen und Altlasten sowie die eigentlichen Sanierungsmaßnahmen. Ziel des Gesetzes ist die Finanzierung der Sicherung und Sanierung von Altlasten (§ 1). Zu diesem Zweck wird der Altlastenbeitrag eingehoben. Zentrales Thema der Arbeit ist daher der II. Abschnitt dieses Gesetzes. Dieser umfasst etwa den Steuergegenstand, die Beitragshöhe, die Bemessungsgrundlage und den Beitragsschuldner. Auf Grund des weiten Abfallbegriffs wird die Darstellung auf drei Abfallkategorien eingeschränkt. Ein aus den Tagesmedien entnommener Fall betreffend die Erhöhung eines Dammes mit Bauschuttmaterial entlang der Mur, rundet dieses Kapitel ab. Ziel der Fallbesprechung ist, die in der Arbeit besprochenen Voraussetzungen für die Leistung eines Altlastenbeitrages bzw. die Befreiung davon dem Leser nochmals in Form eines aktuellen Ereignisses näherzubringen. Der Vollständigkeit halber wird neben der Erfassung von Verdachtsflächen und Altlasten auch die Durchführung der Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen in den wesentlichsten Punkten erörtert. Anschließend wird das verwaltungsbehördliche Finanzstrafverfahren, vor allem unter Berücksichtigung auf die (teilweise) Nichtentrichtung des Altlastenbeitrages, in Grundzügen besprochen. Begleitet wird dieser Teil der Arbeit vom fiktiven Fortlauf des Falllösungsbeispieles "Murdammschüttung". Die Schlussbemerkung dient einer abschließenden kritischen Auseinandersetzung mit dem gegenständlichen Gesetz.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this study is to familiarise the reader with the Act on the Remediation of Contaminated Sites (AlSAG), which has only been given scant attention in the relevant literature, with reference to a wide variety of examples and visual illustrations. Broadly speaking, the AlSAG covers the following regulatory areas: the collection of the disused hazardous site levy, the investigation of suspect and contaminated sites and the actual remediation measures. The objective of the Act is to finance the protection and remediation of contaminated sites (§ 1). The disused hazardous site levy is collected for this purpose. The central theme of this study is therefore Section II of this Act, which is concerned with the object of taxation, the amount levied and the basis of assessment. Based on a broad definition of waste, the description is limited to three categories of waste. A case taken from the media concerning the building of a dam using construction waste materials along the river Mur serves to round off this chapter. Once again, the aim of discussing individual cases is to familiarise the reader with requirements for the payment of a disused hazardous site levy, as discussed in the study, and exemption from this levy by looking at a recent event.For the sake of completeness, the implementation of safety and remediation measures is discussed in the main sections, together with an assessment of suspect and contaminated sites. Finally, the financial penalty procedure implemented by the administrative authorities, particularly in light of the (partial) non-payment of the disused hazardous site levy, is discussed in broad terms. This section of the study is accompanied by a notional continuation of the "Mur Dam Embankment" case, which was successfully resolved.The closing remarks serve to provide a concluding critical analysis of the relevant Act.