Titelaufnahme

Titel
Everything will be fine : sick kids and the representation of diseases in American young adult literature
Verfasser/ VerfasserinSchnecker, Tanja
Begutachter / BegutachterinKriebernegg, Ulla
ErschienenGraz, 2017
UmfangV, 97 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114905 Persistent Identifier (URN)
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Everything will be fine [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zahlreiche literarische Werke handeln seit jeher von erkrankten Figuren, und in den vergangenen Jahren wurde verstärkt sogenannte „Teen Sick-Lit“ verfasst. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die drei Romane Its Kind of a Funny Story von Ned Vizzini, Starved von Michael Somers und The Fault in Our Stars von John Green in Hinblick auf die Darstellung von Krankheiten und kranken Hauptfiguren zu analysieren. Die zentrale Frage beschäftigt sich damit, wie von den Krankheiten erzählt wird und wie sie dargestellt werden. Zudem wird betrachtet, wie die Protagonisten und Protagonistinnen, ihre Familien und Freunde mit der Situation umgehen. Darüberhinaus wird erläutert, warum diese Romane gewinnbringend für den Einsatz im Unterricht sein können, wie sie eingesetzt werden können, und was Jugendliche und Lesende durch diese Texte lernen können. Die Analyse zeigt, dass die Texte in ihrer Herangehensweise in Bezug auf die Darstellung der Krankheiten unterschiedlich sind, da zwei der Romane sich auf die Entstehung und den Verlauf der Krankheit fokussieren, während sich Green in The Fault in Our Stars mit den Auswirkungen, nicht jedoch mit dem Krankheitsprozess selbst befasst. Des Weiteren wird für die Analyse auf Susan Sontags Theorie Illness as Metaphor Bezug genommen und die Romane auf rhetorische Elemente untersucht. Dabei konnte gezeigt werden, dass Vizzini, Somers und Green Metaphern benutzen, um komplexe Aspekte der Romane verständlich zu machen und auch um Bilder in den Köpfen der Leserinnen und Leser zu erzeugen, die dabei helfen sollen, die oft schwierige Thematik besser zu begreifen. In der Analyse, wie die Protagonisten und Protagonistinnen und ihr Umfeld mit der Krankheit umgehen, konnten einige Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede festgestellt werden. Die Darstellung der Krankheiten und der Umgang mit ihnen kann für Leserinnen und Leser ein Anhaltspunkt sein, in einer solchen Situation angemessen zu reagieren und eine Stütze und anstatt einer weiteren Last für die erkrankte Person zu sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Numerous literary works have been dealing with ill characters from early on, and in recent years increasingly more so-called “teen sick-lit” has been published. The aim of this thesis is to analyze three novels being labeled as such, Its Kind of a Funny Story by Ned Vizzini, Starved by Michael Somers and The Fault in Our Stars by John Green, with respect to the representation of diseases and sick protagonists. The question raised addresses the way illnesses are narrated and portrayed and, in addition, how the protagonists and their families and friends deal with the situation. Furthermore, it is discussed why these novels are beneficial in the classroom situation, how this benefit can be achieved and what teenagers and readers can learn. The analysis shows that the illnesses are portrayed differently, as two of the novels represent the emergence and process of the illness, whereas in The Fault in Our Stars the protagonists life considering the consequences of the illness is portrayed. With regard to Susan Sontags literary masterpiece Illness as Metaphor, the analysis of rhetorical devices has shown that Vizzini, Somers and Green also make use of metaphors to help comprehend complex aspects as well as they construct pictures in the readers heads, which support the imagery and understanding of a difficult topic. The analysis of the protagonists, their parents and friends coping mechanisms has revealed similarities as well as differences. As soon as the protagonists realize how severe their illness is, they start to cooperate and learn how to deal with their situation, whereas their parents and friends struggle with the illness and are often insecure how to treat the ill character appropriately. The way diseases and their impacts are outlined and tackled in these novels can help readers, who may find themselves in a similar situation to react appropriately or be a supportive friend or relative.