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Title
Der Abschöpfungsgrad in der Bioabfallsammlung in Abhängigkeit von Siedlungstyp und Sammelsystem / vorgelegt von Tobias Paar
Additional Titles
The degree of absorption in organic waste management in connection to the types of housing estates and the waste collection system
AuthorPaar, Tobias
CensorFischer, Wolfgang
PublishedGraz, 2017
DescriptionXIV, 165 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Steiermark / Haushaltsabfall / Organischer Abfall / Getrennte Sammlung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114831 Persistent Identifier (URN)
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Der Abschöpfungsgrad in der Bioabfallsammlung in Abhängigkeit von Siedlungstyp und Sammelsystem [25.93 mb]
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Abstract (German)

Der Anteil an biogenen Abfällen im Hausmüll ist mit rund 18 % viel zu hoch. Damit geht nicht nur ein wertvoller Rohstoff für die Kompostierung verloren sondern es entstehen zudem erhöhte Kosten bei der Aufbereitung und Verwertung Hausmülls.Deshalb sollen gezielte Maßnahmen auf das aktuelle Trennverhalten der Bevölkerung positiv einwirken und dieses laufend weiter verbessern. Aufgrund bisheriger Beobachtungen wird angenommen, dass in Mehrparteienhäusern mehr Fehlwürfe entstehen als in Ein- und Zweifamilienhäusern. Im Zuge der vorliegenden Untersuchung werden stichhaltige Daten generiert, die diese Annahme bestätigt bzw. widerlegt.Damit ein Resultat von hoher Qualität erreicht werden kann, wird in diesem vom Dachverband der Steirischen Abfallwirtschaftsverbände unterstützten Projekt auf der Basis folgender Untersuchungsmethoden gearbeitet: zum Erfassen des tatsächlichen Ausmaßes der biologischen Fehlwürfe werden in vier steirischen Gemeinden die biogenen Abfälle in den Hausmülltonnen erhoben. Ergänzend wird für jeden Behälter auch der Siedlungstyp, die Behältergröße und der Füllgrad aufgezeichnet. Damit sollen Zusammenhänge zwischen dem Verunreinigungsgrad, dem Siedlungstyp und dem Sammelsystem aufgezeigt werden. Die Untersuchung wird von einer Befragung begleitet, um die Einstellung der BewohnerInnen zur Trennung von Abfällen zu erfassen. Dadurch sollen weitere Faktoren über das Wissen und Verhalten der Personen zur Abfalltrennung erforscht werden. Mit den Ergebnissen aus den beiden Untersuchungen können Überlegungen angestellt werden, wie in Zukunft Abfälle noch sortenreiner getrennt werden können. Mit Forschungen wie dieser soll es möglich sein, die bestehenden Prozesse der bereits sehr gut entwickelten Abfallwirtschaft zu optimieren.

Abstract (English)

The proportion of organic waste in residual waste, approximately 18 %, is extremely high. This causes not only the loss of a natural resource for composting, but also leads to higher costs in the processing of residual waste.Future measurements should, therefore, encourage households to improve their waste sorting. However, the first essential step is to establish the reason why some househoulds do better in waste sorting than others. Regarding recent observations apartment buildings have greater difficulties when it comes to the sorting of their waste than a single or duplex house. Two of various different reasons might be the anonymity of the occupants or the disorderly placed waste system.An examination should establish conclusive data to confirm or refute these assumptions. To receive results of high quality this project uses two different methods.First of all, the examination of the amount of organic waste in residual waste in four different municipalities. Additionally, data regarding the different types of housing estates, container-size and amount of filling will be collected to create a connection to the degree of soiling. Second, the examination is accompanied by a standardized survey consulting the occupants attitude concerning waste sorting.The results of these two methods can be used to make innovative considerations about future measurements to improve the correct separation of the different types of waste. This research can, furthermore, improve the already high stage of development of the styrian waste management and might lead to a more sustainable future, in which resources are not wasted and a healthy environment for future generations is guarenteed. It is the challenge of the austrian waste management to lead with meaningful actions in the right direction.

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