Titelaufnahme

Titel
Constructing gender in a comparative analysis : Louisa May Alcott's Little Women (1868) and Rainbow Rowell's Fangirl (2013) / vorglegt von Carina Köberl, BA
Verfasser/ VerfasserinKöberl, Carina
Begutachter / BegutachterinMaierhofer, Roberta
ErschienenGraz, 2017
Umfang136 Blätter : Zusammenfassungen (2 Bläter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Alcott, Louisa May <Little women> / Rowell, Rainbow <Fangirl> / Geschlechterrolle <Motiv>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114805 Persistent Identifier (URN)
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Constructing gender in a comparative analysis [0.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit vergleicht zwei Jugendbücher aus verschiedenen Jahrhunderten, den beliebten Klassiker "Little Women" (1868) von Louisa May Alcott und den neueren Hit des Jugendbuchgenres "Fangirl" (2013) von Rainbow Rowell. Bei diesem sowohl historischen als auch kulturellen Vergleich steht das Interesse am Verhältnis der Geschlechter im Vordergrund, wie beispielsweise die dargestellten Personen den sozial etablierten Geschlechterrollen gerecht zu werden versuchen oder ob sie sich den gängigen Vorstellungen entgegenstellen. Zugleich wird auch der Frage nachgegangen, welche Wirkung von Stereotypen auf den jeweiligen Charakter ausgeht. Da zwischen dem Erscheinen der beiden ausgewählten Werke über einhundert Jahre liegen, dient der vorgenommene Vergleich dem Erkenntnisinteresse herauszufinden, inwiefern sich die Rollenbilder der Geschlechter und deren Beachtung über die Jahre verändert oder erhalten haben. Den ersten Teil der Arbeit bildet ein Überblick der Geschichte des Jugendromans und seiner Subgenres, die über die Jahrzehnte Popularität genossen haben. Damit in Zusammenhang wird auch auf die Thematisierungen von Gender und Sexualität eingegangen und deren Relevanz für die Gegenwart untersucht. "Little Women" bietet so die Gelegenheit die geschlechtsrelevanten Rollen und Erwartungen des neunzehnten Jahrhunderts genauer ins Auge zu fassen. Das zweite Kapitel ist aufbauend auf den allgemeinen Voraussetzungen der Analyse des Klassikers Little Women gewidmet. Dabei folgt diese Analyse der Kategorie Genderperformanz auf unterschiedlichen Darstellungsebenen: Zu welchen Vorstellungen sollen Aussehen und Charakter, die freundschaftlichen, romantischen oder familiären Beziehungen, die beruflichen oder privaten Aktivitäten oder die Behandlung von Sexualität und die Wiedergabe von Zukunftsplänen der ProtagonistInnen das junge Publikum führen? Das dritte Kapitel beschäftigt sich schließlich mit der Ausarbeitung derselben Fragestellungen für den in der Gegenwart angelegten Roman "Fangirl". Ähnlichkeiten sowie vor allem Unterschiede zwischen der Genderperformanz der Charaktere dieser Bücher können am Ende zusammengefasst nachgelesen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis compares two young adult novels, "Little Women" written in 1868 by Louisa May Alcott and "Fangirl" written in 2013 by Rainbow Rowell. The comparison focuses on the different ways gender and corresponding roles and stereotypes are performed within these narratives. Special emphasis is on discerning differences and similarities in these performances. Since a hundred and fifty years lie between the publications of these books, the comparison is of historical as well as of cultural value. The first part of this thesis is concerned with establishing background information on past and current trends within young adult fiction by focusing on the role such literature held at different times in history. In addition, appearance and character traits as well as romantic, platonic, and family relationships are discussed. The protagonists in the novels are presented involved in various activities, such as writing, encountering others on different levels of intimacy, and making plans for the future. Whereas Alcotts novel presents a more conventional setting, Rowells contemporary novel “Fangirl” portrays a radically different life for both women and men. By using the same categories of analysis for both texts, historical differences are investigated in detail. Finally, the question of what is meant when talking about gender is addressed. By providing an overview of gender relevant issues that are of importance still today, gender aspects of specific relevance for the 19th century are also discussed.

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