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Title
Hexen und Zauberer: Das Phänomen des Hexenglaubens anhand des Malleus Maleficarum des Henricus Institoris. Unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechterverhältnisses.
Additional Titles
Witches and wizards: The phenonemon of the believe in witchcraft based on the Malleus Maleficarum of Henricus Intitoris - With a special focu on gender relations.
AuthorKriwetz, Stefanie Julia
CensorReisinger, Nikolaus
PublishedGraz, 2017
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
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Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Document typeThesis (Diplom)
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114731 Persistent Identifier (URN)
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Hexen und Zauberer: Das Phänomen des Hexenglaubens anhand des Malleus Maleficarum des Henricus Institoris. Unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechterverhältnisses. [1.69 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt das Phänomen des Hexenglaubens mit einem besonderen Schwerpunkt einerseits auf den Malleus Maleficarum, den Hexenhammer, eine zentrale Quelle der Hexenverfolgung mit wirkungsgeschichtlichem Hintergrund gerne und oft als „unheilvollstes Buch der Weltliteratur“ bezeichnet und auf der anderen Seite auf die Geschlechterverhältnisse während der Hexenverfolgungen. Der Malleus Maleficarum, welcher zuerst auf inhaltlicher Ebene betrachtet wird, wird anschließend hinsichtlich der Geschlechterverhältnisse analysiert. Der Fokus liegt hierbei auf den Stellenwert, den Kramer Frauen und Männern und damit Hexen und Zauberern zuschreibt. Ziel der Arbeit ist es, zu zeigen, dass im ausgehenden Mittelalter und der Frühen Neuzeit beide Geschlechter Frauen und Männer vom Hexenglauben und den Hexenverfolgungen betroffen waren. Dass Frauen prozentuell gesehen einen höheren Anteil an Verurteilen ausmachten, soll nicht infrage gestellt werden. Der Fokus liegt auf dem Geschlechterverhältnis und auf diese Weise soll auch die männliche Seite des Hexenphänomens genauer betrachtet werden. Oftmals werden Männer in den Forschungen außer Acht gelassen, diese haben als Opfer aber keine unwesentliche Rolle gespielt so viel sei vorweggenommen. So soll zum einen den gesellschaftlichen und rechtlichen Bedingungen der Frau zu dieser Zeit Beachtung geschenkt werden, welche im Zusammenhang mit den Hexenverfolgungen stehen und zum anderen sollen die Faktoren, die eine Frau und einen Mann dem Delikt der Hexerei verdächtig machten, ins Blickfeld gerückt werden. Die gängigsten Theorien, die sich mit männlichen Opfern beschäftigen, werden eingehender behandelt. Das Geschlechterverhältnis in Zahlen ausgedrückt, soll abschließend dem Gesagten Nachdruck verleihen. So soll dem Phänomen des Hexenglaubens auf unterschiedliche Art und Weise Tribut geleistet werden.

Abstract (English)

The present diploma thesis deals with the phenomenon of the belief in witches and witchcraft. On the one hand, it especially focuses on the Malleus Maleficarum, the Witch Hammer, which is a central source of witch persecution with historical impact and background. The book is very often described as “the most fateful book of the world literature”. On the other side, the focus lies on gender relations during the historical period of witch-hunting. The Malleus Maleficarum should first of all be examined on the content level and further be analysed according to the gender proportions described in the book. The central point of examination hereby is the significance Kramer assigns to women and men and therefore witches and wizards. The aim of this paper is to show that in the late Middle Ages and in the Early Modern Age both sexes women and men were concerned with the topic of witch belief and witch-hunting. It should not be questioned that in percentage women made up a higher amount of the convicts. However, the focus is on the gender relations and in that way the male side of the witches phenomenon shall be observed in further detail. Often men are not taken into account in this area of study, although their role as convicts is not to be neglected this aspect shall already be anticipated. The social and legal conditions of women of this period, connected to the witch persecutions, shall be taken into consideration as well as the factors that made women and men suspicious of wizardry. The most common theories that concentrate on male victims will be investigated in-depth. Finally, the gender relations in terms of numbers shall emphasise what has been said about the topic. This is how in various ways tribute shall be paid to the phenomenon of believing in witches and wizardry.