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Title
Das Menschenrecht auf Nahrung und seine Verletzung durch die EU Agrar- und Handelspolitik : eine Untersuchung am Beispiel Ghanas / Kathleen Worm, Dipl. BW
Additional Titles
Right to food and its right violation by the Eu agriculture and trade policy : an analysis using the example of Ghana
AuthorWorm, Kathleen
CensorRemele, Kurt
PublishedGraz, April 2017
Description137 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Karte
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Europäische Union / Agrarpolitik / Handelspolitik / Menschenrecht / Nahrung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114528 Persistent Identifier (URN)
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Das Menschenrecht auf Nahrung und seine Verletzung durch die EU Agrar- und Handelspolitik [0.93 mb]
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Abstract (German)

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen das Problem der Ernährungssicherheit, das Recht auf Nahrung und die Auseinandersetzung mit den Folgen der EU Agrar- und Handelspolitik für das Recht auf Nahrung für von Hunger betroffener KleinbäuerInnen. Derzeit leiden weltweit noch immer schätzungsweise 795 Millionen Menschen an Hunger. Besonders betroffen ist vor allem die arme Landbevölkerung, die eigentlich die Nahrung produziert. Besonders gefährdet sind hierbei Frauen und Kinder. Das Menschenrecht auf Nahrung ist in zahlreichen internationalen Verträgen und Dokumenten vorhanden. Jedoch können diese derzeit kaum durchgesetzt werden, denn das Recht auf Ernährung wird durch internationale Akteure wie die EU tagtäglich verletzt.Die Arbeit zeigt nach einigen Begriffsbestimmungen zu Beginn die Geografie des Hungers auf. Wo wird gehungert und wer hungert? Im Anschluss wird das Konzept der Menschrechte als Rahmenbegriff für das Menschenrecht auf Nahrung betrachtet. Dies erfolgt über die Konzeption der Menschenrechte aus historischer Perspektive und der Betrachtung der allgemeinen Menschenrechte. Daraus lässt sich anschließend die Verankerung des Menschrechts auf Nahrung einordnen. Aktuelle internationale Bestrebungen zur Beendigung des Hungers und zur Erfüllung dieses Rechts für alle Menschen bilden den Abschluss dieses Kapitels.Danach wird die Agrar- und Handelspolitik der EU im Hinblick auf die AKP Staaten allgemein vorgenommen, um am Fallbeispiel Ghanas aufzuzeigen, dass diese Politik wissentlich das Menschenrecht auf Nahrung von KleinbäuerInnen verletzt. Ghana als Beispielland wurde ausgewählt, das es eben nicht zu den ärmsten Ländern Afrikas gehört, gute demokratische Strukturen herrschen und seine Märkte gegenüber dem Ausland weit geöffnet sind. Hierbei lässt sich veranschaulichen, wie die EU dieses Menschenrecht vieler KleinbäuerInnen und die Ernährungssouveränität des Landes untergräbt und damit wiederum vielfach dazu beiträgt, dass sich diese Menschen zunehmend auf die Flucht begeben.

Abstract (English)

The work focuses on the issue of food security, the right to food and the consequences of the EU agricultural and trade policy for the right to food for small farmers affected by hunger. Currently, an estimated 795 million people worldwide are still suffering from hunger. Particularly affected is the poor country population, which actually produces the food. Women and children are especially vulnerable. The human right to food is contained in numerous international treaties and documents. However, these can hardly be enforced at present because the right to food is violated every day by international actors such as the EU.The thesis shows, according to some definitions, the geography of hunger. Where is hunger and who is hungry? Subsequently, the concept of human rights as a framework for human rights on food is considered. This takes place through the conception of human rights from a historical perspective and the consideration of the general human rights. It is then possible to classify the right of human rights to food. Current international efforts to stop hunger and fulfill this right for all people are the end of this chapter.The EU's agricultural and trade policy is then broadly addressed to the ACP countries in order to demonstrate, in Ghana's case study, that this policy violates the human right to the food of small farmers. Ghana was selected as a sample country, which is not one of the poorest countries in Africa, has good democratic structures, and its markets are wide open to foreigners. This shows how the EU underscores this human right of many small farmers and the dietary sovereignty of the country, and in turn contributes to the fact that these people are increasingly fleeing.

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