Titelaufnahme

Titel
Usi e percezioni linguistiche dei parlanti di madrelingua non italiana nel territorio di Montieri : indagine sociolinguistica in un comune toscano ad alto tasso di immigrazione / vorgelegt von Laura Checconi
Weitere Titel
Language uses and language perception of non native Italian Speakers in Montieri : a sociolinguistic survey in a Tuscan municipality with high migration rate.
Verfasser/ VerfasserinChecconi, Laura
Begutachter / BegutachterinMelchior, Luca
ErschienenGraz, 2017
Umfang118 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheItalienisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Montieri / Mehrsprachigkeit / Einwanderung / Italienisch / Sprachgebrauch / Soziolinguistik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114369 Persistent Identifier (URN)
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Usi e percezioni linguistiche dei parlanti di madrelingua non italiana nel territorio di Montieri [1.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Montieri ist eine Gemeinde in dem Gebiet der Colline Metallifere, die zur Provinz Grosseto gehört und sich an der Grenze zu den Provinzen Siena und Pisa befindet. Sie weist einen der höchsten Ausländeranteile in der Toskana (29% der Bevölkerung, während der durchschnittliche Prozentsatz bei 10,5% liegt [ISTAT http://www.tuttitalia.it/toscana/statistiche/cittadini-stranieri-2015/]). Laut ISTAT hatten im Januar 2015 353 von den insgesamt 1216 Einwohnern und Einwohnerinnen Italienisch nicht als Muttersprache [ISTAThttp://www.tuttitalia.it/toscana/98-montieri/statistiche/cittadini-stranieri-2015/]. Fast die Hälfte der Migranten und Migrantinnen stammt aus der Republik Mazedonien; weitere stark repräsentierte Nationen sind (in dieser Reihenfolge) Deutschland, Albanien und Rumänien. Diese interessante mehrsprachige Konstellation hebt sich durch ihre kleine Dimension und ihr rurales Erscheinen in einem Randgebiet mit geringer Migrationsrate ab. Zu ihren kennzeichnenden Merkmalen zählen unter anderem die Überlegenheit einer bestimmten Sprache (das in Mazedonien gesprochene Albanisch) und die Diversität der Migrationsprojekte, welche die neuen Bürger und Bürgerinnen nach Montieri brachte. Die mazedonischen Bürger sind nämlich meistens in der Forstwirtschaft tätig, während die Deutschen das toskanische Land aus kulturellen und ästhetischen Gründen als Wohnsitz ausgewählt haben. Ziel dieser Arbeit ist eine soziolinguistische Untersuchung des Sprachgebrauchs und der Spracheinstellungen einer Ausgewählten Gruppe von Probanden und Probandinnen, die aus zwei Teilen besteht: einer ersten qualitative Phase, die Daten durch die Verteilung eines Fragebogen gesammelt hat, folgt eine qualitative Phase, in der die Informanten und Informantinnen über ihre Sprachbiographien interviewt wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

Montieri is a municipality in the region Colline Metallifere in the province of Grosseto, at the border with the territories of Siena and Pisa, whose rate of foreign citizens is one of the highest in Tuscany (30% of the population in 2015, whereas the average is approximately 10,5% [ISTAT http://www.tuttitalia.it/toscana/statistiche/cittadini-stranieri-2015/]). According to the ISTAT data referring to the beginning of 2015 [ISTAT http://www.tuttitalia.it/toscana/98-montieri/statistiche/cittadini-stranieri-2015/], 353 of the total 1216 inhabitants are not Italian; 47% of them come from the Republic of Macedonia, while the other most represented nationalities are, respectively, the Germans, the Albanians and the Romanians. This interesting multilingual constellation is characterized by the small dimensions of the area, its rural aspect and its marginal position in the region. Other factors that contribute to Montieris particular situation can be identified in the prevalence of a specific group of people who belong to a linguistic minority (in this case, Albanian-speaking Macedonians) and the variety of migration projects which brought the different individuals to Montieri. The inhabitants of Macedonian origins, for example, work prevalently in forestry, whereas the Germans have chosen to reside in the Tuscan countryside for cultural and aesthetic reasons. The goal of this thesis is to analyse the language uses and attitudes of a group of Montieris foreign informants through a sociolinguistic survey which is divided into two main parts: a qualitative phase, used to collect data through the distribution of a questionnaire, and a qualitative phase, in which the informants were interviewed about their language biographies.