Titelaufnahme

Titel
Die Fragmentierung von Landschaften durch lineare Verkehrsinfrastrukturen und das Potential von Grünbrücken hinsichtlich einer Wiedervernetzung
Weitere Titel
Landscape fragmentation by linear transport infrastructure and the potential of reconnecting habitats by landscape bridges
Verfasser/ VerfasserinLangegger, Irina
Begutachter / BegutachterinLazar, Reinhold
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114338 Persistent Identifier (URN)
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Die Fragmentierung von Landschaften durch lineare Verkehrsinfrastrukturen und das Potential von Grünbrücken hinsichtlich einer Wiedervernetzung [12.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit befasst sich mit der Fragmentierung der Landschaft durch lineare Verkehrsinfrastrukturen und dem Potential von Grünbrücken hinsichtlich einer Wiedervernetzung. Bearbeitet wurden dabei drei Schwerpunkte. Der erste Teilbereich widmet sich dem aktuellen Forschungsstand der Fragmentierung, mit Fokus auf Österreich und Europa. Anschließend konzentriert sich der zweite Teilbereich auf die Rolle der Verkehrsinfrastrukturen und ihrer Auswirkungen auf die Fragmentierung. Der dritte Bereich beleuchtet das Potential von Grünbrücken hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zur Wiedervernetzung von Lebensräumen, anhand von gewählten Fallbeispielen. Neben einer systematischen Literaturrecherche im internationalen Forschungsfeld, wurde auf Grundlagen von wissenschaftlichen Methoden, selbstständig einen Beobachtungskatalog für Grünbrücken entwickelt und im Rahmen der Untersuchungen an den Fallbeispielen angewendet. Dieser Beobachtungskatalog soll dabei helfen das Potential von Grünbrücken beurteilen zu können. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass die fortschreitende Fragmentierung einen starken Einfluss auf die Natur hat und der Fragmentierungsgrad tendenziell in Zukunft zunehmen wird. Daher sind in die Prozesse und die Politik der Raumplanung, der Ressourcenschutz und die Wiedervernetzung bereits eingegliedert. Um die negativen Auswirkungen von Verkehrswegen entsprechend zu mindern, gibt es direkte Maßnahmen wie Wildschutzzäune oder indirekte Maßnahmen durch Querungshilfen, welche die Barrierewirkung der Straße kompensieren sollen und somit die Wildtierkorridore offen halten. Grünbrücken haben, aufgrund ihrer Größe und den Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Wiedervernetzungswirkung, ein hohes Potential für sehr differenzierte Artgruppen. Obwohl Nachweise für die Benützung von Grünbrücken durch unterschiedliche Wildtiere existieren und es fortlaufende Untersuchungen in diesem Bereich gibt, sind noch viele Fragen in diesem Forschungsfeld unbeantwortet.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the fragmentation of landscapes by linear transport infrastructure and its counteract by landscape bridges. Three main topics are covered. The first topic of the thesis considers the current state of research regarding to the fragmentation, focusing on Austria and Europe. Afterwards, linear transport infrastructure and its effects on habitat fragmentation are addressed. The last topic concentrates on landscape bridges and their potential of reconnecting habitats, based on selected examples.A list of issues was developed using principles of scientific methods, for evaluating the potential of landscape bridges.The results of this thesis show, that the ongoing fragmentation has a crucial impact on nature and that the degree of fragmentation is going to increase due to rising living standards. Therefore, resource protection and habitat reconnection is already part of politics and the process of land-use planning.To reduce the respective effect for example higher mortality risks, decreasing habitats, constituting barriers - of linear transport infrastructures on wildlife, direct methods such as safety fences or indirect methods like landscape crossings can be applied. These measures might compensate for the barrier effect of roads and keep wildlife corridors open. Due to the size and the options to relink habitat corridors, landscape bridges have a tremendous potential for distinct species groups. Although there is both evidence of landscape bridges being used by wildlife, as well as ongoing researches in this field, a lot of questions remain unanswered.