Titelaufnahme

Titel
Intermedially constructed selfhood : life writing by African American ballerinas / vorgelegt von Eva Simone Leick
Verfasser/ VerfasserinLeick, Eva Simone
Begutachter / BegutachterinBalestrini, Nassim Winnie
ErschienenGraz, 2017
Umfang125 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in deutsch und englisch
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114152 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Intermedially constructed selfhood [1.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Prototypischerweise stellt man sich vor, dass Ballerinas weiß sind. Das kommt daher, dass dunkelhäutige Tänzerinnen in großen Ballettkompanien kaum vertreten sind. Misty Copeland und Michaela DePrince sind Afroamerikanerinnen, die sich an die Spitze der Balletthierarchie getanzt und sich, trotz Vorurteilen ihren Hautfarben gegenüber, durchgesetzt haben. Um ihre Erlebnisse in einer für Schwarze schwierigen Welt - dem Ballett - mit anderen zu teilen, haben die beiden autobiographische Bücher verfasst. Außerdem sind sie Protagonistinnen von Dokumentarfilmen, halten regelmäßig Reden, treten in Fernsehsendungen auf und wirken in anderen kulturellen Produktionen mit. Ihr autobiographisches Dasein wird als ‚Life Writing bezeichnet. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Konstruktion der Selbstdarstellung der Tänzerinnen in unterschiedlichen Medien ihres Life Writings zu analysieren. Dafür werden nicht nur ihre Bücher und Filme, sondern auch ihre Internetpräsenz herangezogen. Um zu verstehen, warum es bedeutungsvoll ist, dass afroamerikanische Ballerinas existieren, ist das erste Kapitel dieser Arbeit einer historischen Darstellung von schwarzem Tanz in Amerika, der jahrzehntelang als lächerlich und nicht beachtenswert proklamiert wurde, gewidmet. Darauf folgt eine theoretische Abhandlung über Life Writing, wobei die Untersuchung der Selbstdarstellung im Zentrum steht. Diese zeigt, dass konstruierte Identitäten immer in einem kulturellen Zusammenhang zu verstehen sind. Aus diesem Grund wird das Life Writing der beiden Tänzerinnen in literarische Traditionen eingebettet. Im Rest der Arbeit werden, unter Berücksichtigung der vorhergehenden theoretischen Erkenntnisse, die Selbstdarstellungen von Copeland und DePrince untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

When envisioning a ballerina, one prototypically imagines her to be of white skin color. This stems from the fact that non-white dancers are hardly represented in major ballet companies. The African American ballerinas Misty Copeland and Michaela DePrince, however, having danced their way to the top of the ballet hierarchy and thus overcome stereotypes and color bias, are exceptions to this convention. To share their stories and raise awareness for the difficulties of being black dancers in the ballet world, both have written autobiographical books, been featured in documentary films and TV shows, held public speeches, and appeared in popular culture events. All these (self-)presentations contribute to their life writing. This thesis aims at analyzing the ballerinas selfhood as constructed in their life writing within different media. In order to provide an understanding of the cultural significance of life writing by African American ballerinas, the first part of this thesis is dedicated to a historic investigation of black dance in America, which shows that non-white dancers have been ridiculed and considered unworthy of serious art for several decades. This overview is followed by theoretical remarks about the analysis of life writing, thereby especially emphasizing the self, showing that constructed identities are always embedded in cultural backgrounds and can never be perceived as solely portraying one person. Therefore, the dancers life writing is explored within the context of literary traditions. Considering the theoretical findings from the previous chapters, selected materials from Copelands and DePrinces life writing are finally examined with a particular focus on the construction of selfhood.