Titelaufnahme

Titel
Inversionsverhalten im Grazer Raum anhand des Stationsnetzes
Weitere Titel
The behaviour of temperature inversions in Graz analysed with the help of meteorological stations
Verfasser/ VerfasserinKamenschek, Maximilian
Begutachter / BegutachterinLazar, Reinhold
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114148 Persistent Identifier (URN)
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Inversionsverhalten im Grazer Raum anhand des Stationsnetzes [4.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, das Verhalten von Temperaturinversionen im Grazer Raum darzustellen. Als Grundlage dient eine 10-jährige Auswertung (2007-2016), die anhand des vorhandenen Stationsnetzes durchgeführt wurde. Es wurden insgesamt vier Stationen zwischen dem Stadtgebiet (340m) und dem Schöckl (1439m) einbezogen, wobei pro Tag zweimal eine Inversions-Auswertung vorgenommen wurde (morgens vor Sonnenaufgang sowie um 14 Uhr). Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt in drei getrennten Kapiteln, wobei einmal die Mittelwerte der 10-jährigen Auswertung dargestellt werden, einmal charakteristische Einzeltage analysiert werden und einmal der Zusammenhang zwischen Inversionsverhalten und Wetterlagen untersucht wird.Die Ergebnisse der allgemeinen Auswertung untergliedern sich in Inversionshäufigkeit, Inversionsstärke und Lage bzw. Mächtigkeit der Inversionen. Dabei stellte sich die morgendliche Inversionshäufigkeit als über das ganze Jahr relativ konstant hoch heraus mit Werten zwischen etwa 70 und 85% der Tage pro Monat. Anders gestaltete sich die Situation um 14 Uhr, wo Inversionen praktisch nur im Winterhalbjahr, mit Schwerpunkt im Hochwinter, auftreten. Auch bei der Inversionsstärke sowie der Inversionsmächtigkeit werden die höchsten Werte in den Wintermonaten erreicht.In der Einzeltag-Analyse wurden sowohl für die jeweilige Jahreszeit charakteristische Tage als auch Tage, die eine Besonderheit bezüglich des Inversionsverhaltens aufwiesen, näher untersucht. Dabei kamen vor allem tageszeitliche Abläufe wie der Auf- und Abbau von Bodeninversionen oder die Entstehung von freien Inversionen heraus.Bei der wetterlagenspezifischen Auswertung wurde die allgemeine, 10-jährige Inversionsauswertung mit der Wetterlagenklassifikation der ZAMG verschnitten. Die Ergebnisse wurden wiederum nach Häufigkeit, Stärke und Lage der Inversionen gegliedert. Als besonders inversionsanfällig und stark erwiesen sich dabei die Wetterlagen W, H, SW und HE.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to show the behaviour of temperature inversions in the area of Graz. It is based on a 10-year analysis (2007-2016) that was performed with the help of the existing net of meteorological stations. Altogether, there were four stations included between the town area (340m) and the Schöckl-mountain (1439m), and the evaluation of inversions took place twice a day (in the morning before sunrise and at 2pm). The results are shown in three separate chapters, where at one point the mean values of the 10-year analysis are shown, at one point single days that show certain characteristics are analysed and at one point the relation between inversion-behaviour and the current weather situation is investigated.The results of the general analysis are separated into inversion frequency, inversion strength and position/thickness of the inversion-layer. The morning inversion-frequency turned out to be relatively constant over the whole year with a percentage of about 70 to 85% of the days per month. The situation was different at 2pm, where inversions in fact only occur from October to March, with the peak in the winter months. At this time, also the highest values of inversion strength and thickness are attained.In the analysis of singular days, characteristic days for a certain time of the year were examined as well as days that showed a certain, extraordinary behaviour. The results mainly displayed daytime-dependent behaviour like the built-up and down of ground inversions or the formation of a subsidence inversion.For the weather situation dependent analysis, the results of the general 10-year analysis were combined with the weather situation classification by the ZAMG. The results were again displayed in the categories inversion frequency, inversion strength and position of the inversion-layer. The weather situations that turned out to have the highest inversion frequency and inversion strength were W, H, SW and HE.