Titelaufnahme

Titel
Stresserleben, Stresssymptomatik und Stressverarbeitung bei Jugendlichen : eine Stressbewältigungsprogramm für Jugendliche / vorgelegt von Nina Sint
Verfasser/ VerfasserinSint, Nina
Begutachter / BegutachterinPayer, Gerald
Erschienen2012
Umfang114, [ca. 100] Bl. Anh. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Stressbewältigung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114098 Persistent Identifier (URN)
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Stresserleben, Stresssymptomatik und Stressverarbeitung bei Jugendlichen [4.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der immer höhere gesellschaftliche Druck, der Leistungsdruck in der Schule und die zeitlich straffe Planung innerhalb der Familie stellen hohe Anforderungen an junge Menschen. Lange Zeit war die Stressforschung nur auf den Erwachsenenbereich beschränkt, doch seit einigen Jahren wird aufgrund der veränderten Lebenssituationen von Jugendlichen auch ihr Stressgeschehen unter die Lupe genommen (vgl. Lohaus/Klein-Heßling 2001). Vorliegende Arbeit erfragt das Stressgeschehen von Jugendlichen aus zweiten Hauptschulklassen und nimmt zusätzlich die Komponenten Musik und Sport mit in die Untersuchung auf. Sport gilt häufig als eine der wichtigsten Ressourcen, die zur Bewältigung von Anforderungen aktiviert werden können. Die Berechnungen zeigten, dass vor allem Sporthauptschüler/innen günstige Strategien wie Ablenkung, Situationskontrolle, positive Selbstinstruktion häufiger anwenden als andere Jugendliche und gleichzeitig eher seltener negative Maßnahmen wie Vermeidung, gedankliche Weiterbeschäftigung, Resignation und Aggression an den Tag legen. Dadurch wird deutlich, dass Sportler/innen eine allgemein günstigere Form der Stressverarbeitung verwenden. Aus der vorliegenden Forschung wird ersichtlich, dass das Thema Stress für Jugendliche der heutigen Zeit kein Fremdwort ist, weshalb es dringlich erscheint, ihre positive Verarbeitung zu stärken. Im Anschluss an die Untersuchung wird ein Stressbewältigungsprogramm vorgestellt, welches junge Menschen sowohl vorbeugend als auch akut unterstützen soll, mit Stress besser umgehen zu können. Das Training setzt sich aus fünf Treffen zusammen, in denen die Jugendlichen theoretische Inputs zum Thema Stress lernen und sehr häufig ihr eigenes Verhalten reflektieren müssen. Dabei werden zusätzlich viele Elemente aus den Bereichen Musik, Sport und Klopftherapie eingesetzt...

Zusammenfassung (Englisch)

Increased social pressure and the pressure to perform well in school in addition to rigorous time management in families these days puts very high demands on young people. For a long time stress-research was focussed on adults. In the last few years also youngsters and children have become the subject of research on stress, because of their changing living situations (Lohaus/Klein-Heßling 2001). This study examines, in addition to students behaviour under stress in the sixth year of school (2. Hauptschule), the effect of music and sports on stress. Sport is said to be one of the most important resources for managing stress. As this study has shown, students in sport classes more often use positive coping styles such as distraction, situation control and positive self-instructions than other students. It also finds that sportive youngsters less often use negative strategies such as avoidance, dwelling on the problem, resignation and aggression. According to this analysis people in sport classes clearly exhibit more positive behaviour under stress than other students. These findings make it quite obvious that young people do suffer in stressful situations and underlines the importance of strengthening young peoples coping styles. Subsequent to the appraisal you will find a stress-coping-programme aimed at supporting youngsters when in highly stressful situations. The programme can also be employed as a preventive technique. The training consists of five sessions, where students learn about stress-theory and reflect their own behaviour