Titelaufnahme

Titel
Evaluierung der familienrechtlichen Gesetzeslage für Patchwork-Familien in Österreich / eingereicht von Sabrina Mattl-Hofer
Weitere Titel
Evaluating the family law legislation for patchwork families in Austria
Verfasser/ VerfasserinMattl-Hofer, Sabrina
Begutachter / BegutachterinFerrari, Susanne
ErschienenGraz, April 2017
UmfangV, 68 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Stieffamilie / Familienrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-114035 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Evaluierung der familienrechtlichen Gesetzeslage für Patchwork-Familien in Österreich [1.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den letzten Jahren ist in Österreich die Familienform Patchwork-Familie stark in den Vordergrund gerückt. Es stellt sich dabei die Frage, welche Möglichkeiten die Familienmitglieder haben, um ihre Beziehung untereinander zu regeln. Im Rahmen dieser Diplomarbeit widme ich mich zuerst der Begriffsdefinition der Patchwork-Familie und versuche anhand von statistischen Daten die Verbreitung dieser Familienform darzustellen. In weiterer Folge evaluiere ich die Gesetzeslage für Patchwork-Familien, insbesondere gehe ich dabei auf das FamRÄG 2009 und das KindNamRÄG 2013 ein. Durch diese beiden Gesetze wurden den Patchwork-Familienmitgliedern einige Rechte und Pflichten auferlegt. Weil die gesetzlichen Bestimmungen jedoch nicht ausreichend sind, um den Alltag als Patchwork-Familie vollständig meistern zu können, erhoffe ich mir, durch einen Ländervergleich mit der Schweiz und Deutschland, einen geeigneten Ansatz zu finden, durch den die Rechtslage in Österreich verbessert werden könnte. Doch sowohl das Schweizer ZGB als auch das Deutsche BGB liefern aktuell keinen brauchbaren Verbesserungsvorschlag für die Rechtsstellung der Patchwork-Familien in Österreich.

Zusammenfassung (Englisch)

In Austria the family form Patchwork-Family has become more and more popular in the last years. Now there is the question of which possibilities have the family members to regulate their relationship among themselves. As part of this thesis, I firstly dedicate myself to the conceptual definition of Patchwork-Family. In the following I try to show the distribution of this family form by means of statistical data. Furthermore, I evaluate the legal situation for Patchwork-Families, especially referring to the laws FamRÄG 2009 and KindNamRÄG 2013. These two laws impose some rights and obligations on patchwork family members. However, the legal provision is not sufficient to regulate the everyday life for a Patchwork-Family and thats why I carry out a country comparison with Switzerland and Germany for finding an approach to improve the legal situation in Austria. Unfortunately, neither the Swiss ZGB nor the German BGB has a useful recommendation for improving the right position of Patchwork-Families on Austria.