Titelaufnahme

Titel
Das Erinnerungszeichen Denkmal als außerschulischer Lernort. Untersuchung einer fachdidaktischen Herangehensweise an das Thema Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs in der 2. Republik mittels Denkmälern
Weitere Titel
Memorial Monuments as an Extracurricular Place of Learning
Verfasser/ VerfasserinSchörghuber, Carina Marie Christine
Begutachter / BegutachterinMarschnig, Georg
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113831 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Das Erinnerungszeichen Denkmal als außerschulischer Lernort. Untersuchung einer fachdidaktischen Herangehensweise an das Thema Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs in der 2. Republik mittels Denkmälern [1.3 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der fachdidaktischen Herangehensweise an das Thema Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs in der 2. Republik im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II. Diesbezüglich haben sich verschiedene Gedächtnis- und Erinnerungskulturen entwickelt, die von unterschiedlichen kollektiven Erzählmustern geprägt sind, so kann beispielsweise zwischen folgenden drei zentralen Narrativen unterschieden werden: Opfertheorie, Gefallenengedenken und Mitverantwortungsthese. Für die Auseinandersetzung mit jener Thematik im Unterricht wird das Erinnerungszeichen Denkmal gewählt, das hierbei als außerschulischer Lernort fungiert. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines didaktischen Konzeptes, das mit einer 7. Klasse des BG/BRG Kirchengasse Graz durchgeführt und anschließend mittels Fragebogenerhebung evaluiert wird. Für dieses Konzept werden die folgenden vier Denkmäler des Grazer Stadtparks gewählt, die mit Hilfe des Stationenlernens sowie vielfältiger denkmalbezogener Methoden für die Bearbeitung in Kleingruppen aufbereitet werden: Freiheitskämpferdenkmal, Ehren- und Mahnmal für die Gefallenen beider Weltkriege, Freiheitsdenkmal sowie die Gedenkinschrift Ich Sigfried Uiberreither Landeshauptmann 2008. Anhand der Evaluierungsergebnisse kann auf das gute Funktionieren dieses Konzeptes verwiesen werden nur in wenigen Bereichen würde es der Modifikation bedürfen, beispielsweise in Bezug auf Arbeitsaufträge mit unterschiedlichen Anspruchsniveaus. Die Beschäftigung mit Denkmälern und speziell das im Rahmen dieser Arbeit entworfene didaktische Konzept fördern die historischen Kompetenzen in vielerlei Hinsicht und haben sich hinsichtlich des Lernertrages als wertvoll erwiesen.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper focuses on how to plan Austrias perception of its Nazi past in the Second Republic for upper secondary schools. There were different commemorative cultures, which were influenced by collective memory and different narratives such as Austrias representation as a victim, the remembrance of fallen comrades in the Second World War, and the admission that Austria should assume responsibility for what some of its citizens perpetrated during the Nazi period. The memorial monument, which also functions as a place of learning, has been chosen to deal with this topic in class. The aim of this paper is the development of a didactic conception which has been translated into practice together with a 7th grade of BG/BRG Kirchengasse in Graz and was then evaluated by a questionnaire survey. For this concept, the following four monuments, which are located in the Grazer Stadtpark, have been chosen: Freiheitskämpferdenkmal, Ehren- und Mahnmal für die Gefallenen beider Weltkriege, Freiheitsdenkmal, and the inscription Ich Sigfried Uiberreither Landeshauptmann 2008. The students had to work in groups of three or four and dealt with a variety of monument-related methods.Based on the evaluation results, it can be said that this concept works out quite well. Nevertheless, some modifications could be made, such as the creation of work assignments with different levels of difficulty for lower and higher achieving pupils. Moreover, the accomplishment of this concept and, especially working with memorial monuments can advance the competences of every student in various ways.