Titelaufnahme

Titel
Die Tatbildmerkmale der Delikte "Mord" und "Totschlag" in ausgewählten Zeitaltern und Rechtskreisen / eingereicht von Nina Koch
Weitere Titel
The characteristics of the offenses "murder" and "manslaughter" in selected ages and jurisdictions
Verfasser/ VerfasserinKoch, Nina
Begutachter / BegutachterinMühlbacher, Thomas
ErschienenGraz, März 2017
UmfangVII, 96 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113685 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Die Tatbildmerkmale der Delikte "Mord" und "Totschlag" in ausgewählten Zeitaltern und Rechtskreisen [0.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit jeher gibt es Tötungsdelikte, die sich im Laufe der Zeit und den verschiedenen Rechtskreisen sehr unterschiedlich zueinander verhielten. Die vorliegende Arbeit versucht unter dem Thema „Die Tatbildmerkmale der Delikte „Mord“ und „Totschlag“ in ausgewählten Zeitaltern und Rechtskreisen“ einen Überblick darüber zu verschaffen, inwiefern sich die Unterscheidungsmerkmale mit Beginn des Römischen Reiches bis in das heutige Recht verändert haben. Im ersten Teil wird die Geschichte des österreichischen Strafrechts durchleuchtet und untersucht, wie sich Mord und Totschlag zueinander verhielten und durch welche Kriterien sie charakterisiert wurden. Neben den objektiven Merkmalen der einzelnen Delikte müssen der Verständlichkeit halber auch verschiedene Formen der vorsätzlichen Tötungsdelikte erwähnt werden, die vor allem im früheren Recht in einer Vielzahl zu finden waren. Zu Anfang der Entwicklung konnten Überschneidungen mit dem deutschen Recht nicht zu vermieden werden, da erst seit der Regierungszeit von Maria Theresia und ihrem „Constitutio Criminalis Theresiana“ von einem einheitlichen österreichischen Recht gesprochen werden kann. Im zweiten Teil hat sich die Arbeit das Ziel gesetzt, auf verschiedene Rechtskreise der heutigen Zeit einzugehen und die wichtigsten Unterscheidungskriterien herauszufiltern. Hauptaugenmerk wird auf den objektiven Tatbestand der Delikte gelegt, indem man auf die Frage eingeht, inwiefern sich die Tötungsdelikte dadurch unterscheiden und ob Gleichartigkeiten vorhanden sind. Neben dem österreichischen Strafgesetzbuch von 1974, welches den geschichtlichen Abschluss der Diplomarbeit darstellt, werden einige andere Länder für eine rechtsvergleichende Perspektive herangezogen.

Zusammenfassung (Englisch)

There have always been offenses against person, that show differences between the course of time as well as the different jurisdictions. This scientific paper deals with the subject „the characteristics of the offenses „murder“ and „manslaughter“ in selected ages and jurisdictions“. Furthermore it attemps to provide an overview of the distinguishing features and how they have changed through time. In the first part, the history of Austrian criminal law is investigated. Moreover it is going to be examined how murder an manslaughter were related to each other an with which criteria they were characterized. In addition to the objective features of the offenses, there are mentioned various types of murder, which were especially found in earlier times. Until the reign of Maria Theresia and the developement of „Constitutio Criminalis Theresiana“ overlapses with the German law can not be avoided. In the second part, the work goal has been set that nowadays various jurisdictions should be adressed. Furthermore the most important distinguishing criterias are going to be identified. Attention is drawn to the objective basis of the offenses by addressing the question how the offenses against person differ and if similarities exist. In addition to the Austrian Criminal Code of 1974, which represents the historical conclusion of this work, some other countries are used for a law-comparative perspective.