Titelaufnahme

Titel
Unfertige Erzeugnisse als Bewertungsproblem / vorgelegt von Michael Müller
Weitere Titel
The issue of valuating unfinished goods
Verfasser/ VerfasserinMüller, Michael
Begutachter / BegutachterinSchummer, Gerhard
ErschienenGraz, März 2017
UmfangV, 65 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113628 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Unfertige Erzeugnisse als Bewertungsproblem [0.64 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der Praxis sieht man immer wieder, dass bei der Bewertung unfertiger Erzeugnisse zu Lasten des Gläubigerschutzes „getrickst“ und die Vermögenslage des Unternehmens deutlich besser dargestellt wird, als sie zum Jahresabschluss tatsächlich wiedergespiegelt hätte werden müssen. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundlagen der unternehmensrechtlichen Bewertung der unfertigen Erzeugnisse ausführlich darzulegen und an Beispielen die richtige Berechnung für den Bewertungsansatz praktisch darzustellen. In den ersten Kapiteln wird der Begriff der unfertigen Erzeugnisse definiert und auf die Beachtung des strengen Niederstwertprinzips sowie auf andere maßgebliche Bewertungsprinzipien eingegangen. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Erläuterung und Berechnung der verschiedenen Bewertungsansätze. Da die Bewertung von unfertigen Erzeugnissen speziell im Insolvenzverfahren und in der Überschuldungsbilanz besonderes relevant ist, wird zum Schlusse des Hauptteils die Bewertung im Insolvenzverfahren näher beleuchtet. Weiters wird auf die Verbuchung und die Auswirkung der Abschlussbuchungen auf den Jahresabschluss eingegangen. Abschließend werden die Berechnungsmethoden zu den jeweiligen Bewertungsansätzen praktisch und übersichtlich dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

In practice, it can be repeatedly seen that unfinished goods are misvalued on purpose in order to make a companys financial position look better than it actually is at the time of year-end closing. This, however, is often at the expense of creditor protection. The aim of the underlying work is to provide a detailed description of the legal basis for valuing unfinished goods in accordance with Austrian commercial law, which is further illustrated by practical examples. In the first chapter, a definition of unfinished goods is given and the lowest value principle as well as other relevant valuation principles are described in detail. The main part of the thesis deals with the explanation and calculation of the various approaches to value unfinished goods. As the valuation of unfinished goods is particularly relevant in the context of insolvency proceedings and thus in the associated balance sheet, the valuation principles used in the course of insolvency proceedings are examined in detail. Further, particular focus is put on the associated accounting and the impact of closing postings on the financial statements. Finally, the calculation methods for the respective valuation approaches are presented in a practical and clear manner.