Titelaufnahme

Titel
Das Bild Österreichs im In- und Ausland. Eine differenzierte Imageanalyse.
Weitere Titel
Self-perception and foreign image of Austria. A differentiated image analysis.
Verfasser/ VerfasserinFuchs, Markus
Begutachter / BegutachterinPizzera, Judith
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113337 Persistent Identifier (URN)
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Das Bild Österreichs im In- und Ausland. Eine differenzierte Imageanalyse. [7.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch den internationalen Wettbewerbsdruck sind Politik, Wirtschaft und Tourismus gleichermaßen gefordert, eine starke, attraktive Marke für das Land Österreich zu etablieren. Um die thematische Ausrichtung der Marke „Österreich“ festzulegen und eine planmäßige Markenführung zu ermöglichen, gilt es das Selbst- und Fremdbild Österreichs zu erforschen. Aufgrund sprachlicher, historischer und kultureller Nähe werden Deutschland und die Schweiz als Vergleichsländer zur Imageerhebung ausgewählt, um Unterschiede und Alleinstellungsmerkmale des Landes Österreich zu erkennen. Bezugspunkte der empirischen Untersuchung stellen Imagestrategien der nationalen Tourismusorganisation Österreich Werbung zur Etablierung und Pflege der Marke „Urlaub in Österreich“, Imagestudien der Wirtschaftsuniversität Wien der letzten 30 Jahre, sowie der Nation Brands Index dar. Die Online- Umfrage als Befragungsmethode der empirischen Imagestudie wurde in englischer und deutscher Sprache mit denselben Fragestellungen und Antwortmöglichkeiten erstellt. Alleinstellungsmerkmale Österreichs in den letzten 30 Jahren sind im In- und Ausland österreichische Traditionen und klassische Musik. Sowohl Österreich als auch Deutschland prägen das Image einer berühmten Kultur und berühmten Geschichte. Österreich und Schweiz dominieren den Sommer- und Wintertourismus. Eine klare Imageschwäche Österreichs liegt in der Wirtschaft. Das Fehlen von österreichtypischen Symbolen oder österreichbezogener Kennzeichnung wurde bereits in den 90er Jahren bemängelt und ist noch heute ein Grund dafür, dass österreichische Marken und Kompetenzen in der Herstellung von Produkten höchstens im Inland und kaum im Ausland bekannt sind. Weltweit werden alle drei Vergleichsländer mit gutem Essen und guten Restaurants assoziiert, doch laut Österreicher*innen liegt diese Kompetenz ganz klar im eigenen Land.

Zusammenfassung (Englisch)

The international competitive pressure requires politics, economy and tourism to establish a strong, attractive brand for the country of Austria. To determine the thematic orientation of the brand "Austria" and to enable planned brand managing the self-perception by locals and foreign image of Austria has to be investigated. Because of their linguistic, historical and cultural proximity, Germany and Switzerland are selected as comparative countries to identify the differences and unique selling propositions of Austria. Reference points of the empiric study are represented by the image strategies of the international Austrian National Tourist Office used to establish and promote the brand „vacation in Austria“, image studies of the Vienna university of economics and business of the last 30 years, as well as the Nation Brands Index. An online questionnaire as the underlying base for the empiric image study was provided in English and German with the same questions and possible answers. Unique selling propositions of Austria of the last 30 years are Austrian traditions and classical music and considered as such by locals and foreigners. The image of famous culture and famous history are reinforced by the Austrian and other points of view, the German one in particular. Austria and Switzerland dominate the summer and winter tourism. An obvious image weakness of Austria is the economy. The absence of typical symbols for Austria or Austria-related branding has already been criticized in the 90s and is still a reason why Austrian brands and competence in the production of products is mostly known at home and hardly abroad. Worldwide, the three compared countries are associated with good food and good restaurants, however, according to Austrians this fact is quite clearly to be attributed to their own country.