Titelaufnahme

Titel
Nachhaltige Entwicklung in Graz : das Universitätsviertel und das Lendviertel im Vergleich / vorgelegt von Georg Schantl
Weitere Titel
Sustainable development in Graz : the university quarter and the Lendviertel in comparison
Verfasser/ VerfasserinSchantl, Georg
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
ErschienenGraz, 2017
Umfang154, circa 10 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113311 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Nachhaltige Entwicklung in Graz [5.12 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit nachhaltiger Entwicklung in Graz und untersucht dabei die beiden Stadtteile Universitätsviertel und Lendviertel. Es wird im Wesentlichen die Frage thematisiert, ob eine Bildungsgesellschaft, wie sie naturgemäß im Umfeld einer Universität anzutreffen ist, nachhaltiger handelt als eine Gesellschaft, welche aus der Genese heraus immer von Disparitäten und Ungleichentwicklung geprägt war und somit weniger Zugang zu Bildung hatte. Das zweite Untersuchungsgebiet bildet dabei das Lendviertel Graz und mittels der Formulierung von acht Arbeitshypothesen soll es das Ziel sein, Unterschiede in der Umsetzung nachhaltiger Entwicklung in den beiden Untersuchungsgebieten sichtbar zu machen. Der theoretische Hintergrund bezieht sich auf unterschiedliche aktuelle Literatur zu der genannten Thematik und versucht, nachhaltiges Handeln konkret fass- und messbar zu machen, um in der nachfolgenden empirischen Forschung als Grundlage zu dienen. Die empirische Forschung besteht aus einer hauptsächlich quantitativen Umfrage mittels Fragebögen und erstreckt sich auf die drei Zielgruppen „Betriebe“, „Gaststätten“ und „Konsumentinnen und Konsumenten“ in den beiden Stadtvierteln.Nach einer ausführlichen Präsentation der Ergebnisse und einem anschließenden Vergleich zwischen den beiden Untersuchungsgebieten wird auf quantitativer Ebene ein Großteil der Arbeitshypothesen nicht bestätigt, wodurch eine positive Beantwortung der Forschungsfrage nicht möglich ist. Eine tiefer gehende Diskussion eröffnet sich an der Tatsache, dass der Vergleich der Zielgruppen „Betriebe“ und „Gaststätten“ nur inferenzstatistisch ein eindeutiges Bild zeigt, jedoch nicht auf deskriptive Art und Weise. Der Schluss liegt also nahe, dass durch einen Strukturwandel in der ehemaligen Murvorstadt von Graz die Bevölkerung nachhaltige Entwicklung vorantreibt, während bei Betrieben und Gaststätten jedoch zeitlich und damit entwicklungsgenetisch Aufholbedarf gegeben ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This work deals with sustainable development in Graz and examines the university quarter and the Lendviertel. The question is picked out as a central theme, whether an educated society, as it is to be found in the sphere of a university, acts with a longer lasting effect than a society, which was always marked by disparities and unequal development and had therefore less access to education. Besides, the second investigation area is formed by the Lendviertel Graz and by means of the formulation of eight working hypotheses it should be the aim to reveal differences in the conversion of sustainable development between both investigation areas.The theoretical background refers to different topical literature of the called issue and tries to make sustainable behavior tangible and measurable to serve as a basis in the following empiric research. The empiric research mainly exists of a quantitative survey by means of questionnaires and applies to the three target groups „companies“, „restaurants“ and „consumers“ in both investigation areas. After a detailed presentation of the results and a subsequent comparison between both investigation areas, a large part of the working hypothesis is not confirmed at quantitative level, by which a positive answer of the research issue is impossible. A more in-depth discussion presents itself in the fact, that the comparison of the target groups „companies“ and „restaurants“ does only statistically show an unequivocal picture, however, not in a descriptive way. It is not too far fetched, to conclude, that, provoked by a structural change in the former suburbs of Graz, the population promotes sustainable development while companies and restaurants are still lagging behind.