Titelaufnahme

Titel
Räumliche Disparitäten und Regionalentwicklung im Bezirk Weiz / vorgelegt von Brigitte Greimel
Weitere Titel
Spatial disparities and regional development in the county Weiz
Verfasser/ VerfasserinGreimel, Brigitte
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
ErschienenGraz, 2017
Umfang219 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Karten, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113267 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Räumliche Disparitäten und Regionalentwicklung im Bezirk Weiz [14.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit hat das Ziel, den Bezirk Weiz zu beschreiben und festzustellen, ob regionale Disparitäten unter besonderer Bezugnahme auf die alpinen und außeralpinen Gemeinden im Bezirk vorherrschen und welche Regionalentwicklungsprojekte vor Ort umgesetzt werden, um den Disparitäten entgegenzuwirken.Der Bezirk Weiz wird in 31 Gemeinden eingeteilt, von welchen 18 dem alpinen und 13 dem außeralpinen Raum zugeordnet werden. Anhand ausgewählter Kriterien im Zuge der Strukturanalyse wurden diese Gemeinden in Aktivraum strukturstark, Aktivraum mäßig strukturstark sowie Passivraum mäßig strukturschwach und Passivraum strukturschwach eingeteilt. Dabei wurden nur die Städte Weiz, Gleisdorf als Aktivraum strukturstark eingestuft. Die Gemeinden Hofstätten a.d. Raab, St. Ruprecht a.d. Raab, Albersdorf-Prebuch, Ludersdorf-Wilfersdorf, Pischelsdorf am Kulm, St. Margarethen an der Raab, Sinabelkirchen und Mt. Hartmannsdorf konnten als Aktivraum mäßig strukturstark eingestuft werden. 19 Gemeinden wurden als Passivraum mäßig strukturschwach eingestuft. Diese machen die größte Gruppe aus. Darunter fallen alle Gemeinden aus dem alpinen Raum, außer die Gemeinden Miesenbach bei Birkfeld und St. Kathrein am Hauenstein, die als Passivraum strukturschwach einzustufen sind. Gründe dafür sind beispielsweise die negative Bevölkerungsentwicklung und der Mangel an Arbeitsplätzen.Die Regionalentwicklung im Bezirk Weiz wird vor allem durch die Leader-Regionen, die im Bezirk Weiz vorzufinden sind, organisiert. Hier wurden die LAG Kraftspendedörfer-Joglland sowie die LAG Almenland & Energieregion Weiz-Gleisdorf untersucht. Die LAG Kraftspendedörfer-Joglland verfolgt Projekte, die die Abwanderung hemmen und Akademiker wieder zurück in die Region bringen sollen, während in der LAG Almenland & Energieregion Projekte realisiert werden, die zukünftige Energiequellen und die Vermarktung der regionalen Produkte forcieren und die damit einhergehende regionale Identität steigern sollen.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis has the goal to describe the county Weiz and determine whether regional disparities with relation to Alpine and non-Alpine municipalities in the county are prevailing and which regional development projects have been realized in the area to work against these disparities.The county Weiz is divided into 31 municipalities of which 18 are classified within the Alpine area and 13 within the non-Alpine area. Based on selected criteria of a structural analysis these municipalities are divided into four groups: central region structurally strong, central region moderatly strong, peripheral region moderatly weak and peripheral region structurally weak. Only the cities Weiz und Gleisdorf were ranked as central region structurally strong. The municipalities Hofstätten an der Raab, Sankt Ruprecht an der Raab, Albersdorf-Prebuch, Ludersdorf-Wilfersdorf, Pischelsdor am Kulm, St. Margarethen an der Raab, Sinabelkirchen and Markt Hartmanndorf were ranked as central region moderatly strong. 19 municipalities were ranked as peripheral region moderatly weak. All municipalities in the Alpine area belong into this group, only the municipalities Miesenbach bei Birkfeld and St. Kathrein am Hauenstein, were ranked as peripheral region structurally weak. Reasons for that are the constant negative population development in Alpine municipalities with peripheral location and the lack of labor demand.The regional development of the county Weiz is primarily organised through the Leader Regions which can be found in the county Weiz. Here the LAG Kraftspendedörfer-Joglland as well as the LAG Almenland & Energieregion Weiz-Gleisdorf have been examined. The LAG Kraftspendedörfer-Joglland pursues projects which inhibit migration and bring back academics into the region, while the LAG Almenland & Energieregion Weiz-Gleisdorf realizes projects which accelerate future energy sources and the marketing of local products. This can raise regional identity.