Titelaufnahme

Titel
Mythos Marathon : eine qualitative Untersuchung der Motivation von LeistungssportlerInnen / vorgelegt von Michael Höller
Weitere Titel
Marathon, a legend : a qualitative analysis of the motivation of competitive athletes
Verfasser/ VerfasserinHöller, Michael Jürgen
Begutachter / BegutachterinPaletta, Andrea
ErschienenGraz, 2017
Umfang106 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Marathonlauf
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-113096 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Mythos Marathon [1.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Diplomarbeit ist es einerseits, im theoretischen Teil einen Überblick über den Mythos und die Geschichte des Marathons zu geben und einschlägige motivationspsychologische Theorien zu beleuchten, und andererseits durch eine empirische Befragung von LeistungssportlerInnen deren Motivation für den Marathon zu ergründen und zu analysieren. Der Marathon, dessen Geschichte im alten Griechenland als Mythos begann und bis in unsere Zeit anhält, erfordert von den LäuferInnen sowohl motivationale als auch volitionale Fähigkeiten, wie es - im theoretischen Teil bereits beschrieben in der empirischen Untersuchung ersichtlich wird. Dabei kristallisierte sich bei den befragten Personen zum einen eine stark ausgeprägte Leistungsmotivation heraus, zum anderen aber auch eine hohe volitionale Stärke, was den Marathon an sich und das Training dafür betrifft.Jedoch traten durchaus auch motivationale Defizite zu Tage, besonders was das Training betrifft, und bisweilen auch Probleme mit dem sozialen Umfeld. Es wurde aber auch konstatiert, dass das Laufen, welches bei allen ProbandInnen intrinsisch motiviert zu sein scheint, nicht nur positive Effekte auf die Fitness und Leistungsfähigkeit hat, sondern auch auf andere Bereiche des Lebens wie Beruf oder Lebenseinstellung.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this diploma thesis is, on the one hand, to overview the myth and the history of the marathon and to shed light on relevant theories related to motivation psychology. On the other hand, this thesis looks at the motivation of athletes for participating in a marathon by analysing empirical interviews with competitive athletes.The marathon, which history began as a myth in the ancient Greece and has continued to the present, requires the runners to have both motivational and volitional skills, which becomes evident as already described in the theoretical part in the empirical research. One consequential finding of the survey is that the interviewed people have got a highly distinctive achievement motivation and a high volitional strength concerning the marathon and its related training.However, also motivational deficits, especially concerning training, and sometimes problems with the social environment emerged. Nevertheless, all of the interviewed people stated, that running, which seems to be motivated intrinsically, has not only positive effects on fitness and performance, but also on other areas of life such as work or the attitude towards life itself.