Titelaufnahme

Titel
Auf dem (schwierigen)Weg zur Inklusion : eine Studie in der Teilregion Leibnitz zur Tagesbegleitung und Förderung (B & F BHG) für Menschen mit Behinderung / vorgelegt von Nina Natalie Schweinzger
Weitere Titel
On the (difficult) path to inclusion : a study on the subject of sheltered employment for people with disability in the district of Leibnitz
Verfasser/ VerfasserinSchweinzger, Nina Natalie
Begutachter / BegutachterinGasteiger-Klicpera, Barbara
ErschienenGraz, 2017
Umfang122 Blätter : Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprache ; Graphische Darstellungen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112964 Persistent Identifier (URN)
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Auf dem (schwierigen)Weg zur Inklusion [1.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Eine Tageswerkstatt bietet Menschen mit Behinderung einen geschützten Rahmen. Für die TageswerkstättenmitarbeiterInnen (KundInnen)handelt es sich um einen Ort der Sicherheit, dessen Bedeutung durch die Novelle des Steirischen Behindertengesetzes verändert wird. Angesichts dieser Situation ist das Ziel der Arbeit zu untersuchen, ob TageswerkstättenmitarbeiterInnen mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation zufrieden sind, ob sie ihre Rechte kennen und darüber informiert sind, dass sie die geschützte Umgebung (Kooperationsbetriebe; Arbeitsassistenz; Arbeit am ersten Arbeitsmarkt) verlassen können. Darüber hinaus wurden die Gründe für die Beschäftigung in Tageswerkstätten anhand von empirischem Datenmaterial erhoben. Das quantitative Datenmaterial basiert auf den Protokollbögen der TageswerkstättenmitarbeiterInnen im Bezirk Leibnitz und Fragenbögen, die von den Begleitpersonen der Betroffenen ausgefüllt wurden. Durch offene Fragen und leitfadengestützte Interviews mit Eltern, Angehörigen und Sachwal-terInnen wurde das qualitative Datenmaterial gewonnen. Die Ergebnisse zeigten deut-lich, dass mehr männliche als weibliche TageswerkstättenmitarbeiterInnen in Kooperati-onsbetrieben gearbeitet hatten und dass die Betroffenen ein sicheres Umfeld in ihrer Beschäftigung bevorzugen. Allgemein verdeutlichen die Ergebnisse die Berechtigung einer Beschäftigung in Tageswerkstätten. Zwar konnten die Ergebnisse nicht generalisiert werden, da die Stichprobe nur einen kleinen Bruchteil aller Beschäftigten in steiri-schen Tageswerkstätten umfasst. Es konnten jedoch klar positive Tendenzen in Rich-tung Inklusion festgestellt werden, die die Bedeutung der Tageswerkstätten unterstreichen.

Zusammenfassung (Englisch)

Sheltered employment offers people with disabilities a safe environment. For sheltered employees (customers) it is a safety zone, which intent has been devalued by the amendment of the Styrian disability law. In light of this situation, the goal of this paper is to investigate if people with disabilities are content with their employment situation, if they have sufficient knowledge about their rights and if they are informed about the possibility to leave this safe environment (partner facilities; work assistance; work in the first employment market). Furthermore empirical data about the reasons of employment in sheltered facilities was collected. The quantitative data are based on the protocols of employees in sheltered employment and questionnaires completed by the companions of the people effected in the district of Leibnitz. The qualitative data was gained from open questions and guideline supported interviews of their parents, relatives and custodians. The results show explicitly that considerably more male than female sheltered employees have worked in partner facilities and that they prefer a safe environment as their workplace. Overall the findings illustrate the merit of sheltered employment. The results indeed cannot be generalized. The random sample used, only represents a small number of the total sheltered employees in Styria. However, positive tendencies towards inclusion could be determined, which underline the importance of sheltered facilities.