Titelaufnahme

Titel
Geschichte als Tool : praktische Implementierung im Mathematikunterricht / vorgelegt von Lukas Peternell
Weitere Titel
History as a tool : practical implementation in mathematics teaching
Verfasser/ VerfasserinPeternell, Lukas
Begutachter / BegutachterinThaller, Bernd
ErschienenGraz, März 2017
Umfang135 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mathematikunterricht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112761 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Geschichte als Tool [5.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Zusammenspiel zwischen Geschichte und der Didaktik der Mathematik verzeichnet in den letzten Jahrzehnten ein wachsendes Interesse. In der Scientific Community herrscht immer mehr Einigkeit über die positive Wirkung von mathematikgeschichtlichen Elementen auf den Mathematikunterricht. So sollen historische Bezüge zu einer erfolgversprechenderen Vernetzung und Vermittlung mathematischer Konzepte führen, die oft vergessene Dimension des Menschlichen hervorheben und die Rolle der Mathematik für unsere Gesellschaft besser akzentuieren. Viele Bestrebungen und Erwartungen werden proklamiert, doch das tatsächliche Wirken von Mathematikgeschichte lässt einen großen Spielraum für weitere Erkenntnisse. Genau in dieser Lücke soll diese Arbeit einen kleinen Beitrag leisten. Sie geht dem didaktischen Nutzen geschichtlicher Elemente nach. Zuvor wird noch eine Schnittmenge zwischen Geschichte und Mathematik gezeigt, indem exemplarisch mathematische Konzepte aufgegriffen werden, die unsere Welt veränderten. Im Anschluss werden Möglichkeiten der Implementierung im regulären Schulunterricht besprochen. Den Abschluss der Arbeit bildet der empirischer Teil, der die Theorie in der Praxis testen soll. Dafür wurde an einer Grazer Mittelschule ein Projekt über „Die Geschichte der Zahlen“ durchgeführt, welches analysiert und ausgewertet wurde. Die Auswertung der Schüler- und Schülerinnen-Befragung zeigt eine überwiegend positive Stimmung zur Mathematikgeschichte. Vor allem die Abwechslung zur rein formalen Mathematik scheint wünschenswert zu sein.

Zusammenfassung (Englisch)

The interaction between history and the didactics of mathematics has recorded an increasing interest over the last decades. In the scientific community, there is a growing consensus about the positive impact of mathematical-historical elements on the teaching of mathematics. Historical references are supposed to lead to a promising linking and mediation of mathematical concepts. In addition, such references may underline and accent the frequently forgotten dimension of humanness and the role of mathematics for our society. Numerous endeavours and expectations are proclaimed, whereas the actual work of the history of mathematics gives a big leeway to further findings.This paper is supposed to make a small contribution to this specific gap and examines the didactical profit of historical elements. Prior to this, the intersection between history and mathematics is demonstrated by exemplarily taking up mathematical concepts that have changed our world. Then, the possibilities of implementation into regular teaching are discussed. The empirical part forms the conclusion of the paper, in which theory is supposed to be tested in practice. In order to do so, a project about the „History of Numbers” was conducted in a new secondary school in Graz. The findings of this project were analysed and evaluated. The evaluation of a survey among the participating students shows a predominantly positive sentiment towards the history of mathematics, especially the relief to entirely formal mathematics seems to be desirable.