Titelaufnahme

Titel
"Ah! After all this is America!" : Jewish women's autobiographies and the experience of becoming American / vorgelegt von Cornelia Eicher, BA
Verfasser/ VerfasserinEicher, Cornelia
Begutachter / BegutachterinKriebernegg, Ulla
ErschienenGraz, 2017
UmfangIV, 100 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Antin, Mary <The promised land> / Cohen, Rose <Out of the shadow> / Integration <Motiv>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112708 Persistent Identifier (URN)
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"Ah! After all this is America!" [1.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit strebt die Analyse der Darstellung des Amerikanisierungsprozesses in Mary Antins "The Promised Land" (1912) und Rose Cohens "Out of the Shadow" (1918) an. Beide Autobiographien behandeln ähnliche Elemente, welche im Amerikanisierungsprozess jüdischer ImmigrantInnen aus Osteuropa eine Rolle spielten. Um den Rahmen für die Analyse zu bilden, ist es wesentlich, auf das Genre der Autobiographie einzugehen; dies wird im ersten Kapitel behandelt. Die Erkenntnis, dass Autobiographien lediglich ein Resultat bewusster Überlegungen und Entscheidungen sind, ist dabei zentral. Danach werden die ausgewählten Autobiographien in diesem Genre situiert. Dazu wird ein Einblick in das Feld der Autobiographien weiblicher Autorinnen, ebenso wie in den Bereich jüdisch(-amerikanisch)er Autobiographien gewährt. Anschließend werden die Umstände des Migrationsprozesses osteuropäischer Juden zur Zeit der Massenmigration um 1900 nach Amerika erläutert. Dies soll zum Verständnis der daraus resultierenden autobiographischen Texte führen. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit jenen Elementen, welche im Zuge des Amerikanisierungsprozesses als besonders wichtig erscheinen und auch in wissenschaftlichen Werken häufig erwähnt werden. Unter diesen Elementen findet man jene der formalen Schulbildung und verschiedener Organisationen, sowie die Darstellung des Spracherwerbsprozesses und die Veränderungen im Hinblick auf religiöse Traditionen. Im Zuge dessen stellt sich die zentrale Frage, zu welchem Grad diese Elemente das Leben beider Autorinnen augenscheinlich beeinflussten, beziehungsweise wie Mary Antin und Rose Cohen, aufgrund des Zwecks ihres jeweiligen Werkes, diesen Einfluss darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis at hand analyses the process of Americanization as depicted in two Jewish American autobiographies. Both autobiographies, namely Mary Antins "The Promised Land" (1912) and Rose Cohens "Out of the Shadow" (1918), address similar elements which had an impact of the process of becoming American as a Jewish Eastern European immigrant. In order to provide the framework for the analysis, it is important to provide an insight into the autobiographical genre, which is addressed in the first chapter. With regard to this genre, it is essential to acknowledge the finding that autobiographies are always crafted narratives; as such, they are a result of careful considerations and decisions. Both works are also situated by means of giving an overview of womens autobiographies on the one hand, and Jewish (American) autobiographies on the other. Subsequently, the circumstances of the period of mass migration around the turn of the twentieth century are explained. This shall facilitate the understanding of the literary works at hand. The main part of the paper explores the elements which appear to be of particular importance with regard to the process of Americanization; they also find frequent mention in scientific texts. Besides the features of formal education and the role of various organizations, the language learning experience and the changes regarding religious customs and observance constitute central aspects. This thesis explores to what extent these elements had an impact on the lives of both writers, and how they portray the role of these elements in their autobiographies.