Titelaufnahme

Titel
Der Beruf fürs Leben : eine Unterrichtsidee zur Förderung der Selbstreflexion : Entwicklung und Evaluierung von Unterrichtsaufgaben zur Berufsorientierung in der Sekundarstufe II / vorgelegt von Carina Miklautsch
Weitere Titel
The profession for life : teaching concept to promote self-reflection
Verfasser/ VerfasserinMiklautsch, Carina
Begutachter / BegutachterinPaechter, Manuela
ErschienenGraz, 2017
UmfangVI, 109 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Berufswahlunterricht / Sekundarstufe 2
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112692 Persistent Identifier (URN)
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Der Beruf fürs Leben [2.03 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Berufsorientierung stellt für die meisten Menschen einen andauernden, oftmals lebenslangen Entwicklungsprozess dar. Darum wäre es von Vorteil, die Berufsorientierung gesetzlich auch in der Schulstruktur der Sekundarstufe II zu verankern, um den SchülerInnen eine Begleitung und Hilfestellung in diesem Prozess zu bieten. Derzeit gibt es nur für die Sekundarstufe I die verbindliche Übung „Berufsorientierung“. Solche verpflichtenden Maßnahmen fehlen jedoch im Lehrplan der Sekundarstufe II (Dichatschek, 2005). Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich u. a. mit dieser fehlenden Verankerung der Berufsorientierung in der Sekundarstufe II, mit verschiedenen Theorien der Berufswahl sowie endogenen und exogenen Einflussfaktoren auf die Berufsorientierung. Um den hohen Stellenwert der Berufsorientierung in der Sekundarstufe II zu unterstreichen, wurde im Zuge dieser Diplomarbeit ein Unterrichtskonzept entwickelt und in der Folge in drei steirischen Gymnasien getestet. Im Anschluss wurde dieses, sowohl von den SchülerInnen als auch von den Lehrpersonen, mittels Fragebogen in Hinblick auf die thematischen Blöcke Nützlichkeit, Interesse, Verständnis, Herausforderung, Qualität, Schwierigkeit sowie Erfolgswahrscheinlichkeit evaluiert. Aus den Ergebnissen der Befragten ging hervor, dass dieses Unterrichtskonzept in allen thematischen Blöcken überdurchschnittlich gut bewertet und eingestuft wurde. Im direkten Vergleich der Ergebnisse wurden jedoch v. a. die Nützlichkeit und das Interesse von den Lehrpersonen etwas höher bewertet als von den SchülerInnen. Dies lässt die Annahme zu, dass den SchülerInnen die Wichtigkeit der laufenden Entwicklung des Berufsorientierungsprozesses im Gegensatz zu den Lehrpersonen noch nicht vollständig bewusst zu sein scheint. Um die Bedeutsamkeit des Berufsorientierungsprozesses bei SchülerInnen zu fördern, kann dieses Unterrichtskonzept als Anregung für Lehrpersonen gesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

For the majority of individuals vocational orientation is an ongoing, usually lifelong developmental process. Therefore, it would be advisable to integrate vocational orientation in the present school structure and the curriculum in upper secondary education. Thus, students could be supported and accompanied in the process of career orientation. Currently, however, 'vocational orientation' is only part of the curriculum in lower secondary education. In the curriculum of upper secondary education career orientation is not mentioned at all(Dichatschek, 2005). Among other topics, the present diploma thesis deals with the lack of vocational orientation in upper secondary education, with different theories of career choices as well as endogenous and exogenous influence factors on vocational orientation in general. In order to underline the importance of vocational orientation in upper secondary education an instructional concept was developed and taught in three Styrian grammar schools. Afterwards, it was evaluated by students as well as teachers, using questionnaires with regard to the thematic fields of usefulness, interest, understanding, challenge, quality, difficulty as well as the probability to master the learning contents. The results show that in all thematic fields the instructional concept was assessed positively and it was ranked above average. Teachers assessed the usefulness and the potential to attract interest higher than students. This allows the assumption that the students do not yet fully comprehend the importance of the ongoing development of the vocational orientation process, as opposed to teachers. In order to promote the importance of this process, the instructional concept may serve as a stimulus for teachers.