Bibliographic Metadata

Title
"Lena weiß nicht weiter!" : Entwicklung und Evaluation eines handlungsorientierten Unterrichtskonzepts für die Berufsorientierung in der Sekundarstufe II / vorgelegt von Alexandra Friessnegg
Additional Titles
"Lena doesn't know what's next" : the development and evaluation of an action-oriented instructional concept for vocational orientation in upper secondary education
AuthorFriessnegg, Alexandra
CensorPaechter, Manuela
PublishedGraz, 2017
DescriptionVII, 135 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Handlungsorientierter Unterricht / Berufswahlunterricht / Sekundarstufe 2
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112676 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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"Lena weiß nicht weiter!" [2.32 mb]
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Classification
Abstract (German)

Die Berufswahl und somit die Entscheidung für den als passend wahrgenommenen Beruf stellt für die meisten jungen Menschen eine komplexe Aufgabe dar. Dabei müssen sie ihre persönlichen Interessen, Einstellungen und Werte unter dem Einfluss der Gesellschaft und dem sozialen Umfeld an die Bedingungen und Anforderungen des möglichen Berufes anpassen. Die Entwicklung von Interessen und Einstellungen beginnt zwar schon früh in der Kindheit und ist damit durch die familiäre Sozialisation beeinflusst (Hartung, 2013; Lent, 2013), dennoch übernimmt die Schule mittels der Berufsorientierung und der Vermittlung von Berufswahlkompetenz im Vorfeld der Berufswahl eine wichtige Rolle (Düggeli & Kinder, 2013; Eder & Hofmann, 2012). Besonders geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Berufswahl, die oftmals aus geschlechtsstereotypen Vorstellungen und Zuschreibungen resultieren, kann durch schulische und außerschulische Intervention entgegengewirkt werden (Luttenberger et al., 2014).Ausgehend von ausgewählten Berufswahltheorien und vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Geschlechterverteilung am Arbeitsmarkt und an den Hochschulen ist das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit, ein Unterrichtskonzept für die Berufsorientierung in der Sekundarstufe II der AHS zu entwickeln und zu evaluieren. Den Schwerpunkt des Unterrichtskonzepts bilden die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Berufswahl und die Förderung von Handlungskompetenzen. Das Konzept, bestehend aus zwei Unterrichtseinheiten, wurde von insgesamt 55 Schülerinnen und Schülern der 11. Schulstufe AHS und von 17 Lehrpersonen sowie Lehramtsstudierenden mittels Fragebogen evaluiert. In weiterer Folge werden die Ergebnisse der Evaluation und die darauf basierenden Verbesserungsvorschläge beschrieben. Die vorliegende Arbeit dient somit als Anregung zur Berufsorientierung in der Sekundarstufe II und stellt durch ein erfolgreich erprobtes Konzept ein Methodenrepertoire zur Berufsorientierung dar.

Abstract (English)

Vocational choices and hence the process of choosing a profession that fits to one's personality appear to be a difficult and complex task for most young adults. Personal interests and values as well attitudes have to be adapted to the conditions and requirements of a respective profession. Also, sociatal conditions may have an influence. The development of specific interests and preferences starts already early in childhood and, therefore, is strongly influenced by the socialization in the family (Hartung, 2013; Lent, 2013). However, school and instruction, learning and socialization in school play an important role in vocational orientation and the development of competencies in vocational choices (Düggeli & Kinder, 2013; Eder & Hofmann, 2012). Especially gender-specific differences in career choices, which may stem from gender-stereotypical perceptions, can be counteracted with certain curricular and extracurricular interventions (Luttenberger et al., 2014).The main aim of this diploma thesis is to develop and to evaluate an instructional concept on how to support vocational choices in upper secondary education. It is concerned with gender-specific differences and aims to foster occupational competencies. The concept, which consists of two instructional units, was evaluated by 55 students of the 11th grade secondary school as well as 17 in-service and pre-service teachers. In the diploma thesis, the results of the evaluation as well as suggestions for improving the instructional units will be described. Thus, the diploma thesis gives suggestions how to implement vocational orientation in upper secondary education and presents an instructional concept for the support of career orientation.