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Title
Behavioral Finance als Ergänzung zum Standard Finance : eine empirische Studie zur Rationalität / Clemens Trummer
Additional Titles
Behavioral finance as complement to standard finance : an empirical study on rationality
AuthorTrummer, Clemens Erich
CensorPalan, Stefan
PublishedGraz, April 2017
DescriptionVI, 123 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Anlageverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112654 Persistent Identifier (URN)
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Behavioral Finance als Ergänzung zum Standard Finance [4.65 mb]
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Abstract (German)

Finanzielle Entscheidungen sind schwierig. Sie beinhalten eine Menge Unsicherheiten. Sei es die zukünftige Marktentwicklung, das zukünftige Einkommen oder den zukünftigen Bedarf an finanziellen Mitteln. Wenn Menschen mit solch schwierigen Entscheidungen konfrontiert sind, handeln sie nicht immer nach den Regeln rationalen Entscheidungsverhaltens, wie es klassische Modelle des Standard Finance (auf Grundlage des "Homo Oeconomicus") behaupten. Sie werden von psychologischen Effekten beeinflusst und suchen nach Mitteln und Wegen diese Entscheidungen zu vereinfachen. Dafür benutzen sie sogenannte Heuristiken bzw. mentale Abkürzungen. Diese Heuristiken erfüllen durchaus einen Zweck, da sie in den meisten Fällen unter relativ geringem mentalen Aufwand zu akzeptablen Ergebnissen führen. In einigen Fällen jedoch führen diese Heuristiken zu systematischen Verhaltensmustern, die von den klassischen Modellen der Entscheidungstheorie nicht erklärbar sind. Diese Verhaltensmuster werden dem sogennanten Behavioral Finance (auf Grundlage des "Homo Sapiens") zugeordnet.Diese Arbeit stellt, nach einem Vergleich zwischen Standard Finance und Behavioral Finance, zwei der am häufigsten beobachteten Phänomene des Behavioral Finance (das Verhalten gemäß Prospect Theory bzw. Verlustaversion und die „Overconfidence“) vor und beschreibt, wie sich diese in Entscheidungssituationen äußern können bzw. welche Auswirkungen diese auf den Finanzmarkt haben. Der letzte Abschnitt, der den Hauptteil dieser Arbeit darstellt, beschäftigt sich mit der Frage, ob die beschriebenen Phänomene in realen Entscheidungssituationen nachgewiesen werden können und welchen Effekt dabei die demografischen Merkmale Geschlecht, Alter und Bildungsniveau haben. Dazu werden die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Befragung ausgewertet, zusammengefasst und analysiert und ein Vergleich zu den bestehenden Ergebnissen der Literatur gezogen.

Abstract (English)

Financial decisions are difficult. They involve a lot of uncertainties. Whether the future market development, the future income or the future need for financial resources. When people are confronted with such difficult decisions, they do not always act according to the rules of rational decision-making, as classical models of Standard Finance (based on the "Homo Oeconomicus"), such as the Expected Utility Theory, claim. They are influenced by psychological effects and seek ways to simplify these decisions. For this they use so-called heuristics or mental abbreviations. These heuristics do serve a purpose, since they lead to acceptable results with relatively little mental effort in most cases. In some cases, however, these heuristics lead to systematic behavior patterns, which can not be explained by the classical models of decision theory. These behavioral patterns are attributed to so-called Behavioral Finance (based on the "Homo Sapiens").This thesis presents, after a comparison between Standard Finance and Behavioral Finance, two of the most frequently observed phenomena of Behavioral Finance (the behavior according to Prospect Theory and the "Overconfidence") and describes how they can express themselves in decision-making situations and what effects these have on the financial market. The last section, which is the main part of this thesis, deals with the question whether the described phenomena can be proven in real decision-making situations, and what effects the demographic characteristics gender, age and level of education have on the results. To this end, the results of the survey carried out for this purpose are evaluated, summarized and analyzed, and a comparison is made with the existing results of the literature.

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