Titelaufnahme

Titel
Anleitung zum Glauben lernen : Studie zur Anwendung des „Model of Credition“ im Religionsunterricht / eingereicht von Evelyne Fössleitner, BEd.
Weitere Titel
Religious education and the learning to believe : an applied study on the base of the “Model of Credition”
Verfasser/ VerfasserinFössleitner, Evelyne Katharina
Begutachter / BegutachterinAngel, Hans-Ferdinand
ErschienenGraz, März 2017
Umfang145, circa 25 ungezählte Seiten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Religionsunterricht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112586 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Anleitung zum Glauben lernen [1.4 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

„Ich glaube, dass“ wird häufig verwendet und selten hinterfragt. Dass bei jedem Glauben ein Vorgang im Körper abläuft, ist eine Erkenntnis der Creditionenforschung. Diese wurde ins Leben gerufen, um Glaubensvorgänge Creditionen erklären zu können. Glaubensvorgänge wirken sich auf unser Wohlbefinden aus, da auch Emotionen und Kognitionen daran beteiligt sind. Die durch die Creditionenforschung hervorgebrachten Ergebnisse betrachten nicht nur der Glaubensbegriff aus einer anderen Perspektive, sondern rücken auch die Vermittlung von Glaube in ein neues Licht. Die Frage nach der Glaubensvermittlung ist essentiell in der Religionspädagogik, die in einer säkularen Gesellschaft, in der die eigene Religiosität immer mehr zur Privatsache wird, herausfordert. Das Erforschen des eigenen Glaubens und jener von anderen kann dabei ein spannender Aspekt sein. Kann durch ein neues Instrument eines interdisziplinären Forschungsprojektes, das Creditionenmodell, eine neue Art des „Glauben lernens“ ermöglicht werden? Die Vielschichtigkeit von Glaube zu erkunden und die Bedeutung von Religion dadurch von einer anderen Seite zu beleuchten stellt eine interessante Methode des Glauben lernens dar, woraus sich ein Schulprojekt entwickelte, worin das Creditionenmodell im Religionsunterricht Anwendung findet. Die vorliegende Arbeit basiert auf der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Glaubens- und Religionsbegriff, die als Grundlage für das Schulprojekt dient, dessen Ergebnisse am Ende der Arbeit analysiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

„I believe that“ is often used in a common way, but rarely questioned. As soon as you believe something or someone, a process in the human body gets started. This process of believing is called Credition and was found by the Credition Research Project or CRP. But not only creditions cause a believing process, also emotions and cognitions are part of it. The Model of Credition is the result of trying to see the structure behind these processes. This aspect could be very interesting for Religious Pedagogy. The issue of Religious Pedagogy is how belief can be teached and learned. Can the Model of Credition show up a different kind of learning? Instead of learning about belief, itd be about learning to believe. This strategy seems to be an attractive method for Religious Education in a secular society. To understand the complex structions of belief may be also fascinating for young adults. This assumption lead to a school project, using the Model of Credition in Religious Education. The Master-Thesis is based on theoretical aspects concerning belief and religion which form the basis for the school project. The results of the school project are presented and parsed to show whats possible in the Applied Research of the CRP.