Titelaufnahme

Titel
Cultural heritage and the semantic web : opportunities and practical feasibility exemplified by the project "Virtual Museum of the University of Graz" / vorgelegt von Mag. phil. Christian Steiner
Verfasser/ VerfasserinSteiner, Christian
Begutachter / BegutachterinStigler, Hubert
ErschienenGraz, 2016
Umfang136 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kulturerbe / Semantic Web
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112520 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Cultural heritage and the semantic web [5.8 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit zeigt die vielfältigen Möglichkeiten des Einsatzes von Semantic Web Technologien im Bereich von Kulturerbeprojekten auf. Der Fokus wurde dabei auf digitalen Editionen gesetzt. Das Projekt „Virtuelles Museum der Universität Graz“ dient hierbei als ein Beispiel für die Nutzung von Semantic Web Technologien in einem Editionsprojekt mit dem Ziel der digitalen Langzeitarchivierung. Es konnte gezeigt werden, dass GAMS (Geisteswissenschaftliches Asset Management System) als zugrundeliegende Infrastruktur am Zentrum für Informationsmodellierung an der Universität Graz diesem Anspruch folgen kann. Die Veröffentlichung der „Content Layers“ also jeglicher inhaltlicher Informationen von Kulturerbeprojekten wie diesem kann mit Hilfe von Transformationen gesteuert werden. Das bedeutet, der Kern der Edition bleibt immer bestehen und kann dennoch etwa nach RDF, der „Sprache“ des Semantic Web übersetzt werden. Dieses Prinzip der Modularität wird auch von GAMS hochgehalten. Somit können in der Infrastruktur selbst verschiedene Module gegen andere ausgetauscht werden, ohne das Kernsystem verändern zu müssen und selbiges gilt für die in GAMS verfügbaren Daten. Diese können menschenlesbar in Form eines PDFs oder einer Webseite aufbereitet werden oder aber maschinenlesbar in Form von RDF oder anderen maschinenlesbaren Formaten. An dieser Stelle beginnt sich das Potential von hochstrukturierten Daten zu entfalten. Digitale Editionen könnten von einer Veröffentlichung ihrer Daten in RDF sowie der Nutzung von kontrollierten Vokabularien oder sogar Ontologien stark profitieren. Während in anderen Bereichen wie etwa der Medizin oder Regierungsdaten Semantic Web Technologien wie RDF Vokabularien bereits weit verbreitet sind, würde der Einsatz letzterer bei digitalen Editionen in Kulturerbeprojekten einen großen Schritt vorwärts bedeuten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis shows the vast possibilities of the implementation of Semantic Web technologies in cultural heritage projects with a special focus on digital scholarly editions. The project “Virtual Museum of the University of Graz” was used as an example of how to use Semantic Web technologies in a project that involves scholarly editing and the goal of digital long-term preservation. It was shown that GAMS (Geisteswissenschafltiches Asset Management System) as the underlying infrastructure at the Centre for Information Modelling at the University of Graz supports the use of Semantic Web technologies while at the same time fulfilling the ideas of long-term archiving of digital editions. The dissemination of the content layers of such cultural heritage projects can be handled with transformations i.e. the core information stays the same and relevant parts of this information can be extracted and translated to RDF, the “language” of the Semantic Web. Just as GAMS as an infrastructure is heavily modular and certain parts can be exchanged without having to touch the rest of the system, the same holds true for the information that is held within GAMS. The information can be viewed by humans by, for instance, transforming it into a PDF document or a website. It can however also be read by machines by transforming it into RDF and other machine-readable formats. This is where the potential of structured data unfolds. Digital scholarly editions could significantly profit from exposing the generated data as RDF and by using controlled vocabularies or even have ontology structures behind them. While already being heavily used in domains such as medicine and government data, the creation of RDF vocabularies for digital editions would mean a great step forward in the goal of achieving reusability of the data gathered in cultural heritage projects.