Titelaufnahme

Titel
The impossible cannot have happened : narrative technique in English detective fiction / vorgelegt von Thomas Murr
Verfasser/ VerfasserinMurr, Thomas
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Martin
ErschienenGraz, 2017
Umfang87 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112475 Persistent Identifier (URN)
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The impossible cannot have happened [1.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Detektivgeschichten zählen seit langer Zeit zu den beliebtesten literarischen Genres. Detektive wie Sherlock Holmes oder Hercule Poirot schaffen es mithilfe ihrer unkonventionellen Methoden und Gedankengänge, sogar die kompliziertesten Mordfälle zu lösen. Dabei spielt vor allem auch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, eine bedeutende Rolle. Durch unterschiedliche Erzähltechniken ist es möglich, Mordfälle auf verschiedenste Arten darzustellen, zu zeigen, wie ein Fall gelöst wurde und den Leser/die Leserin zu überraschen. Oft können Erzähltechniken auch dazu genutzt werden, die Leserschaft mit ihren eigenen Vermutungen auf eine falsche Fährte zu lenken, womit unter anderem Spannung erzeugt wird. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, neun Detektivromane im Hinblick auf ihre erzähltechnischen Besonderheiten zu untersuchen. Vor der Analyse wird eine kurze Begriffsdefinition und ein historischer Überblick über den englischen Detektivroman sowie das Forschungsgebiet der Erzähltheorie gegeben. Die Analyse selbst unterteilt sich in zwei Teile, wobei der erste Teil (Kapitel 3) verschiedene Begriffe aus dem Gebiet der Erzähltheorie mit Beispielen vorstellt. Im zweiten Teil (Kapitel 4) wird jedes der Werke mithilfe der im Instrumentarium besprochenen Begriffe auf erzähltheoretische Besonderheiten hin untersucht. Abschließend werden die Resultate der Analyse in einem eigenen Kapitel (Kapitel 5) miteinander verglichen, und es wird dargestellt, welche Rolle Erzählweisen im englischen Detektivroman spielen. Zusätzlich wird der Einsatz von Erzähltechniken innerhalb der Werke im Laufe der Zeit dargestellt, da die Erscheinungsdaten der ausgewählten Texte einen Zeitraum von über 130 Jahren umfassen. In einem abschließenden Kapitel werden die Herausforderungen und Einschränkungen dieser Arbeit beschrieben und ein Ausblick auf mögliche weitere Forschung gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

The story of a detective solving a case has always been a common topic in literature. Detectives such as Sherlock Holmes or Hercule Poirot use their brilliant minds and ingenuity to solve even the most complicated murder mysteries and to surprise the reader. Narrative technique in particular plays an important role in detective fiction. Different techniques help to hide the identity of a murderer, illustrate the way a case was solved and, most importantly, to impress the reader. At some points, various techniques may also be used to mislead the reader and therefore to heighten the element of surprise. The aim of this thesis is to analyse nine works of detective fiction with a focus on narrative technique. Before the analysis, the history and definition of both detective fiction and narratology will be briefly introduced and discussed. The analysis will be divided into two parts. In the first part (chapter 3), selected terms from the field of narratology, which will later be applied to the works, will be introduced. These selected terms constitute the toolbox for the analysis of detective fiction. The second part (chapter 4) will focus on the chosen works of detective fiction and discuss each work individually. Through the application of terms which have been discussed in the 'toolbox' chapter, the role of narrative technique in each work will be shown. Finally, the most important results of the analysis will be compared in a separate chapter (chapter 5) and it will be shown how different techniques can have an influence on the story. Furthermore, because the selected texts span over 130 years, a view on the diachronic development of the genre of detective fiction will be given. A final concluding chapter will show the limitations and challenges of the analysis and provide an outlook for future research in this area.