Titelaufnahme

Titel
Mathematische Bildung in Österreich und Sachsen : eine Vergleichsuntersuchung anhand der Differentialrechnung / vorgelegt von Anna-Elisabeth Maier
Weitere Titel
Mathematical education in Austria and Saxony : comparison based on differential calculus
Verfasser/ VerfasserinMaier, Anna-Elisabeth
Begutachter / BegutachterinFrühmann, Patrick-Michel
ErschienenGraz, 2017
Umfang85 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112425 Persistent Identifier (URN)
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Mathematische Bildung in Österreich und Sachsen [7.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die letzten drei PISA-Studien haben gezeigt, dass deutsche Schüler und Schülerinnen in Mathematik besser abschneiden als ihre Vergleichspartner und Vergleichspartnerinnen in Österreich. Diese Ergebnisse initiierten zwei zentrale Fragestellungen dieser Diplomarbeit. Zum einen sollte geklärt werden, ob generell Gründe für diese Ergebnisse identifiziert werden können. Zum anderen war selbstredend von Interesse, worin mögliche Ursachen für das bessere Abschneiden Deutschlands bei den PISA-Testungen liegen können. Anfänglich wurden ein allgemeiner Überblick über die PISA-Studie sowie ein Einblick in die genaue Vorgehensweise dieser Erhebung gegeben. Anschließend wurden die verschiedenen Bildungssysteme, Lehrpläne sowie Lehrbücher von Österreich und Deutschland für einen Vergleich herangezogen und hinsichtlich eventuell relevanter Unterschiede analysiert. Da die Bildungssysteme in Deutschland vom jeweiligen Bundesland abhängen, wurde stellvertretend Sachsen für die Analyse gewählt. Thematisch bezog sich die Vergleichsuntersuchung verschiedener Bildungsaspekte exemplarisch auf die Differentialrechnung. Es konnte gezeigt werden, dass unterschiedliche Entwicklungen in den Bildungssystemen, insbesondere die Reifeprüfung betreffend, sowie inhaltliche und formelle Abweichungen in den Lehrplänen und Schulbüchern mögliche Ursachen für den Leistungsvorsprung Deutschlands darstellen. Abschließend wurde ein Ausblick auf kommende Untersuchungsergebnisse des „Projektes LEMMA“ formuliert.

Zusammenfassung (Englisch)

The results of the last three PISA-studies have revealed that the German performance in Mathematics was slightly superior to the performance of Austrian students. This raised the essential question of possible reasons for the disparity. Dealing with this question lead to the issue whether or not possible causes can generally be identified. At first, an overview of the PISA-study was given to provide an insight into the precise examination of PISA. In the following, the diploma thesis analysed the different educational systems, curricula as well as the applied textbooks of Austria and Germany in order to provide possible solutions to these questions. Since the German educational system varies depending on each federal state, Saxony was selected to represent the German educational system in this research. Furthermore, the comparison was carried out based on the exemplary field of differential calculus. The analysis showed that various factors may be identified as reasons for the tendency of better results performed by German students. These factors include different fundamental conditions concerning the educational system as well as content-related differences appearing in the curricula and textbooks. An outlook on further research was provided based on an additional study called ''Projekt LEMMA''.