Titelaufnahme

Titel
Electricity use in different consumption areas in Austria : a comprehensive sectoral decomposition and allocation / submitted by Stefan Koller
Verfasser/ VerfasserinKoller, Stefan
Begutachter / BegutachterinRauter, Romana
ErschienenGraz, March 2017
UmfangX, 106 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Elektrizitätsverbrauch
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-112068 Persistent Identifier (URN)
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Electricity use in different consumption areas in Austria [2.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die zunehmende Geschwindigkeit von Veränderungen der Klima- und Umweltbedingungen erfordert eine genaue Erhebung der Quellen, welche diese Entwicklungen vorantreiben. Österreich unternimmt Emissionskontrollen auf jährlicher und territorialer Basis, womit den Erfordernissen ökonomischer Aktivitäten jedoch nicht nachgekommen wird, weil Außenhandelseffekte nicht berücksichtigt werden. Als zentraler Baustein nationaler Treibhausgasinventare weisen Energiebilanzen dieselben methodischen Unzulänglichkeiten auf. Die Arbeit, welche in Zusammenarbeit mit einem steirischen Forschungsunternehmen erstellt wurde, untersucht die aktuelle Datenlage hinsichtlich des Stromverbrauchs in Österreich. Sie passt die nationalen Strombilanzen an den Güter-Außenhandel an, um dadurch zu deren Verbesserung beizutragen und um sich konsumbasierten Berechnungen anzunähern. Stromverbrauchsdaten werden von verschiedenen statistischen Quellen für die Jahre 2008 bis 2014 gesammelt, in eine Datenbank eingepflegt und so gut wie möglich um Außenhandelseffekte bereinigt. Das Ziel der Arbeit ist die Recherche geeigneter Informationen, welche Zuordnungen des Stromverbrauchs zu verschiedenen Konsumbereichen ermöglichen. Diese Konsumbereiche sollen eine praxisnahe Sicht auf Zwecke des Strombedarfs und damit verbundenen Güterkonsumaktivitäten ergeben. Die methodische Vorgehensweise beinhaltet eine Literaturrecherche nach Stromstatistiken, gefolgt von einer Sekundäranalyse statistischer Daten und einer (Neu)Verteilung von Strommengen auf funktionale Konsumbereiche in Österreich. Konsumgüter, Nahrungsmittel und Wohnzwecke sind für die größten Teile des österreichischen Stromkonsums verantwortlich. Der Gesamtanteil von bestimmten Konsumbereichen zugeordneten Strommengen liegt um 75 Prozent, und qualitative Zuordnungen der restlichen Mengen runden die erzielbaren Ergebnisse ab. Dennoch legt die eingeschränkte Verfügbarkeit von Informationen die Notwendigkeit regelmäßiger und harmonisierter Datenerhebungen nahe.

Zusammenfassung (Englisch)

The increasing pace of changes in climatic and environmental conditions necessitates accurate assessment of sources that drive these developments. Austria conducts emissions monitoring on an annual and territorial basis, which does not suit the requirements of its international economic activities yet, because effects of foreign trade are not taken into account. As a vital component of national emissions inventories, energy balances reveal the same methodological shortcoming. The thesis, which was written in cooperation with a Styrian research institute, investigates the current data situation regarding electricity use in Austria. It roughly adjusts national electricity balances to foreign trade with goods so as to contribute to their improvement and approximate consumption-based accounts. Data on electricity use is collected from various statistical sources for the years 2008 to 2014, entered into a database and adjusted for trade effects as far as possible. The objective of the thesis is to find suitable information that enable allocations of electricity use to different consumption areas. These consumption areas shall yield a practical view on purposes of electricity demand and related goods consumption activities. The methodological procedure includes a literature search for electricity statistics followed by a secondary analysis of statistical data, and a (re)distribution of electricity volumes to functional consumption areas in Austria. Consumer goods, food and residential purposes account for the biggest parts of Austrias electricity consumption. The total share of electricity volumes allocated to distinct consumption areas is approximately 75 percent, and qualitative assignments of remaining quantities round off achievable outcomes. Nonetheless, the limited availability of information suggests the need for regular and harmonized assessments.