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Title
Frauen und Kinder während des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit im Burgenland / vorgelegt von Christine Ernst
Additional Titles
Women and children during the Second World War and the post-war period in Burgenland
AuthorErnst, Christine
CensorSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
PublishedGraz, 2017
Description103 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Burgenland / Frau / Kind / Geschlechterrolle / Geschichte 1938-1945
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-111949 Persistent Identifier (URN)
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Frauen und Kinder während des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit im Burgenland [2.38 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Frauen und Kinder während des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit im Burgenland. Die Geschlechtertrennung bei der Erziehung und das traditionelle Schulwesen waren die Grundlage dafür, dass sich Mädchen und Frauen im Burgenland immer problemlos in die ihnen zugewiesene Rolle einfügten. Im Zweiten Weltkrieg übernahmen Frauen daheim die Aufgaben des Haushaltsvorstandes. Sie fügten sich nach der Rückkehr der Männer aus dem Krieg wieder rasch in das traditionelle Frauenbild. Einleitend wird das Leben im Burgenland vor 1938 betrachtet. Die Mehrheit der Bevölkerung lebte von der Landwirtschaft. Die Erziehung und schulische Ausbildung der Kinder basierte auf traditionellen Strukturen. Durch den „Anschluss“ Österreichs an das „Deutsche Reich“ bestimmte die nationalsozialistische Ideologie das Leben im Burgenland. Nach der Beschreibung des nationalsozialistischen Schulwesens und der außerschulischen Ausbildung durch die Organisationen der Hitlerjugend folgt die Darstellung des Frauenbildes im Nationalsozialismus. Mädchen wurden in die Rolle einer Frau, die primär Mutter und dienende Ehefrau sein sollte, eingewiesen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Darstellung des Lebens während der Kriegsjahre und nach Kriegsende. Die Anwesenheit der russischen Besatzungsmacht prägte nachhaltig das Leben von Frauen und Kindern. Daneben war das Burgenland auch mit wirtschaftlichen Problemen konfrontiert. Ein kurzer Überblick präsentiert das österreichische Schulwesen nach dem Zweiten Weltkrieg. Abschließend steht die Rolle der Frau in der Nachkriegszeit im Fokus des Interesses. Der empirische Teil dieser Arbeit stützt sich auf Interviews mit ZeitzeugInnen. Sie richten den Fokus auf Erinnerungen an die Kindheit während des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit.

Abstract (English)

The following paper deals with women and children during the Second World War and the post-war period in Burgenland. The separation of gender in education and the traditional school system were the basis for the fact that girls and women in Burgenland always easily joined the role assigned to them. During the Second World War women at home took over the duties of the head of the household. After the return of the men from war, they quickly returned to the traditional image of women. As an introduction the life in Burgenland before 1938 is considered. The majority of the population lived on agriculture. The education and schooling of the children was based on traditional structures. Due to the connection of Austria to the "German Reich" the national socialist ideology determined the life in Burgenland. After the description of the national socialist school system and the out-school education by the organizations of the Hitler Youth follows the depiction of the image of women in National Socialism. Girls were instructed in the role of a woman who was primarily a mother and a serving wife. The main focus of this diploma thesis is the presentation of life during the war years and after the war. The presence of the Russian occupation made a lasting impact on the lives of women and children. Burgenland was also confronted with economic problems. A brief overview presents the new Austrian school system after the Second World War. Finally, the focus of interest is the role of women in the post-war period. The empirical part of this diploma thesis is based on interviews with contemporary witnesses. They focus on memories of childhood during the Second World War and in the post-war period.

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