Titelaufnahme

Titel
The postmodern commercialized concept of leisure: A linguistic analysis of leisure-oriented texts
Weitere Titel
The postmodern commercialized concept of leisure: A linguistic analysis of leisure-oriented texts
Verfasser/ VerfasserinBarth, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinFill, Alwin ; Kettemann, Bernhard
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Dissertation, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-111724 Persistent Identifier (URN)
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The postmodern commercialized concept of leisure: A linguistic analysis of leisure-oriented texts [3.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wurden die werbespezifischen Entwicklungen von Coastereese English, der Fachsprache für Achterbahnen, der Jahre 2005-2015 betrachtet. Das Streben nach Angstlust (thrill) spiegelt sich in den „wild gewordenen“ Formulierungen der Textbeispiele, stammend von zwei Korpora (von 2005 und 2015 zu jeweils 150 Texten), wider. Die komparativen Korpusanalysen illustrieren, dass es thematische Gesetzmäßigkeiten gibt, die einen Vergnügungspark ausmachen. Konstitutive Merkmale sind Tiermotive, Naturereignisse sowie Kriegs- und Luftfahrtmotive. Die Freizeitpark-Sprache signalisiert einen Anstieg von negativ behafteten Ausdrücken. Sprachliche Beispiele deuten auf harmlose Auseinandersetzungen hin und reichen bis zu erschütterndem Kriegsvokabular wie tunnel of terror oder scare zone. Coastereese English weist zudem einen hohen Anteil an technischem Fachvokabular auf, welches sich mitunter von der Manövervielfalt der Achterbahnen ableiten lässt. Textanalysen ergaben einen vermehrten Gebrauch der Begriffe speed (Geschwindigkeit) und dive (eintauchen). Die Relevanz von dive ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass aufgrund der prophezeiten Klimaerwärmung ein steigender Bedarf an Wasserattraktionen zu erwarten ist. Es ist auch wahrscheinlich, dass das Erscheinungsbild zukünftiger Freizeitparks von interaktiven Angeboten geprägt sein wird. Ein Anhaltspunkt für diese Prognose ist die repräsentative Anzahl des Substantivs interactivity (180 x im Korpus 2015). Ein gewichtiges Argument auf sprachlicher Ebene für das genannte Zukunftsbild bildet auch die Umfrage, die 2010 in New York City durchgeführt wurde (insg. 240 Befragungen unter drei Altersgruppen). Jenes Textbeispiel mit Aufforderung zur aktiven Beteiligung wurde von jeder Altersgruppe gleich gut angenommen. Allgemein kann festgehalten werden, dass Freizeitparks im Spannungsverhältnis stehen zwischen Innovation und traditioneller Geselligkeit.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis investigates the development of Coastereese English, a special language of roller coasters, over the years 2005-2015 from a linguistic point of view. The quest for anxiety (thrill) is reflected in the wild phrasing of the text examples originating from two corpora (from 2005 and 2015, containing 150 texts each). Comparative analysis illustrates the fact that there are constitutive features defining a typical amusement park, these being animal motifs, natural events as well as war and aviation motifs.Moreover, the analysis shows an increase in negative expressions. Linguistic examples imply harmless conflicts and even include shattering war vocabulary such as tunnel of terror or scare zone. Coastereese English has also a high proportion of technical vocabulary, originating from the countless roller coaster maneuvers. Text analysis revealed an increased use of the terms speed and dive. The relevance of dive clearly indicates that the demand for water rides is expected to rise as a result of the predicted climate warming.It is also likely that the perception of future amusement parks will be characterized by interactive attractions. This prognosis is indicated by the representative number of the substantive interactivity (180 entries in the 2015 corpus). On the linguistic level, this prognosis is also supported by the survey carried out in 2010 in New York City (with 240 interviews across three age groups in total). A text example that included an invitation for active participation was equally accepted by all age groups. Overall, amusement parks face tension between innovation and traditional socializing.