Titelaufnahme

Titel
Gesellschaftsspiele im Ersten Weltkrieg : eine kategorisierte Darstellung der Spiele zwischen 1914-1918 mit besonderem Blick auf ihre propagandistische Wirkung auf Kinder und Jugendliche anhand einiger Beispiele / vorgelegt von Bianca Koschier
Weitere Titel
Parlour games during World War I : a categorized representation of games during 1914-1918 overlooking the propagandistic effect on children and adolescents through some examples
Verfasser/ VerfasserinKoschier, Bianca
Begutachter / BegutachterinKonrad, Helmut
ErschienenGraz, 2017
Umfang102 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich-Ungarn / Weltkrieg <1914-1918> / Propaganda / Gesellschaftsspiel / Kriegsspiel / Geschichte 1914-1918
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-111467 Persistent Identifier (URN)
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Gesellschaftsspiele im Ersten Weltkrieg [3.47 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Diplomarbeit wird anhand einiger Gesellschaftsspiele versucht, unmittelbare Kriegsbezüge zu analysieren und mit der gesellschaftlichen Situation in Verbindung zu bringen. Es wird vor allem auf die Front und Heimatfront, die wirtschaftliche Situation sowie die Institution Schule eingegangen. Der Schwerpunkt liegt bei der Frage, ob bereits vorhandene Spiele mit großem erzieherischem Wert neu bearbeitet wurden, um für Propagandazwecke Kriegsbezüge herstellen zu können. Da Gesellschaftsspiele einen Teil zur allumfassenden Propaganda beitrugen, wird in diesem Zusammenhang auf ihre Wirkung, die sie auf Kinder hatten, eingegangen. Daneben stellt die Abwertung der Feinde einen wichtigen Teil der Arbeit dar. Im Vorfeld der Analyse wird der Begriff des Gesellschaftsspiels definiert, eine Übersicht über die bedeutendsten Hersteller jener Zeit gegeben und eine Kategorisierung ausgewählter Beispiele vorgenommen. Bei den ausgewählten Produkten handelt es sich um Klassiker, die bereits im Titel Kriegsbezüge aufweisen. Bei einigen davon sind ihre Adressaten bekannt, entweder wird dies bereits im Namen oder in der Spielanleitung deutlich, oftmals handelt es sich dabei um Kinder. Auch die Aktualität der Produkte ist ausschlaggebend, da sie unmittelbar auf die Geschehnisse reagierten. Obwohl Gesellschaftsspiele prinzipiell den unterhaltenden Medien zuzuordnen sind, weisen sie in einigen Fällen sowohl belehrende, als auch erzieherische Aspekte auf. Dabei steht vor allem die Vermittlung bestimmter Werte im Vordergrund, wie sie etwa für Buben, im Hinblick auf deren Zukunft als Soldaten als wichtig erachtet wurde. Die gewonnen Erkenntnisse müssen exemplarisch angesehen werden, da sie auf ausgewählten Beispielen basieren. Eine Darstellung aller veröffentlichten Spiele in der Zeit zwischen 19141918 ist aufgrund fehlender Herstellerinformationen und heute kaum noch vorhandenen Produktlisten nicht umsetzbar.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the topic of parlour games which were produced during World War I. In this context, it aims at illustrating their references on war, always in connection with the social situation between 1914 and 1918. Major themes that are being looked at are firstly the front and the home front, school and finally the economy, especially related to parlour games. The main aim of this thesis is to find out if the produced games were traditional ones that were adapted to educate children as they refer to World War I. and if they were used as a medium to spread propaganda. Because of this it is important to look at the effect these games had on children. Additionally, this thesis focuses on the concept of the enemy, which describes the propaganda strategy that was used to distance the own nation from foreign states by devaluating the opponents in different media. Previous to the analysis, the term ‘parlour game has to be defined. This follows a description of the most important producers during World War I. Finally, an attempt is made to categorize selected games towards their play modes. Here, it is important to mention that all chosen games are classics that show war references already in the games title. Interestingly, some producers hinted at their preferred audience already in the heading or instructions, which many a time were children. Additionally, all of the analysed games quickly reacted to the events and process of World War I. Of course, games are generally part of entertainment but in some cases the examples also appeared to be educational. Thus, games often communicated values that were considered highly important especially for boys as they should learn how to act as soldiers. Finally, it is necessary to emphasize that the results of the analysis have to be read as examples. A complete description of all games that were published during World War I. is impossible, because many of the product lists disappeared in the course of time.

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