Titelaufnahme

Titel
Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur Erfassung emotionaler Kompetenz bei Jugendlichen (TEK-J 2.0) : Kriteriumsvalidierung / Riedrich Karin
Verfasser/ VerfasserinRiedrich, Karin
Begutachter / BegutachterinNeubauer, Aljoscha
Erschienen2012
UmfangVIII, 127 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Gefühl / Intelligenz / Testkonstruktion
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-111355 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur Erfassung emotionaler Kompetenz bei Jugendlichen (TEK-J 2.0) [4.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Diplomarbeit und der Diplomarbeit von Frau Hollerwoeger (2012) wurde ein Verfahren zur Erfassung der emotionalen Kompetenz bei Jugendlichen (TEK-J 2.0) entwickelt. Als Vorbild diente der Test zur Erfassung emotionaler Kompetenz bei Jugendlichen (TEK-J; Freudenthaler, Neubauer & Becker, 2004). Der TEK-J 2.0 ist, wie sein Vorgänger, ein szenariobasierter typical performance Test. Er besteht aus 30 emotionsgeladenen Situationsbeschreibungen mit jeweils vier Antwortalternativen. Der Test lässt sich in zwei Subskalen, in die intra- und in die interpersonale emotionale Kompetenz, unterteilen. In dieser Arbeit werden der Konstruktionsprozess sowie die Kriteriumsvalidierung des TEK-J 2.0 dargestellt. Der Konstruktionsprozess verlief in sieben Phasen. Zuerst wurden Interviews mit Personen in Sozial- und Dienstleistungsberufen geführt. Mit den gewonnenen Informationen wurden Items generiert und diese wurden 68 SchülerInnen (7. und 8. Schulstufe) im offenen Format vorgelegt. Die Antworten der SchülerInnen wurden zu vier Antwortalternativen verdichtet. Mit dem resultierenden Fragebogen wurden kognitive Surveys mit sechs SchülerInnen (11 - 13 jährig) durchgeführt. Danach wurden die Antwortalternativen von Experten nach Ausmaß ihrer emotionalen Kompetenz gereiht. Die daraus entstandene Erstversion des TEK-J 2.0 wurde zusammen mit anderen Verfahren 464 SchülerInnen (8.Schulstufe) vorgelegt, um die Güte des Tests zu prüfen. Der Test zeigt zufriedenstellende Trennschärfen sowie eine zufriedenstellende Reliabilität. Die explorative Faktorenanalyse zeigt die erwartete Zwei-Faktoren-Struktur. Die Kriteriumsvalidität des Tests und der Subskalen konnte bestätigt werden. Insgesamt ist Reliabilität und Validität des TEK-J 2.0 etwas höher als beim TEK-J. Im Zuge dieser Forschungsarbeit konnte ein valides und nützliches Verfahren zur Erfassung emotionaler Kompetenz entwickelt werden, welches bessere Gütekriterien aufweist, als das Vorgängermodell.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present study is to develop an instrument that measures emotional competence in adolescents and children (TEK-J 2.0). The Test zur Erfassung Emotionaler Kompetenz bei Jugendlichen (TEK-J von Freudenthaler, Neubauer und Becker, 2004) served as a Model for the construction of the TEK-J 2.0. Analogous to its Model, the TEK-J 2.0 is a scenario based typical performance test. The test consists of 30 descriptions of emotional situations, with each containing four possible answers. The test is divided by two subscales: the intra- and the interpersonal emotional competence. In this paper, the development process and the criterion based validation are described. The test development was split up into seven phases. First, interviews with people employed in the social or service field were conducted. With the information from the interviews, 46 emotional situations were generated and given to 68 pupils (7th and 8th grade), who had to write down how they would react in the situations. The answers were condensed to four answers for each situation. With the resulting questionnaire, cognitive surveys with six pupils between the ages of 11 and 13 were performed. 10 experts then had to rate how emotionally-competent the answers were. In the main testing, 464 pupils filled out the TEK-J 2.0 together with several other questionnaires to evaluate the test criteria of the TEK-J 2.0. The reliability and the convergent and discriminant validity of the test were satisfying. The exploratory factor analysis showed the expected two-factor-structure. The validation of the TEK-J 2.0 and its subscales showed satisfying results. Both, the reliability and validity were higher for the TEK-J 2.0 than the TEK-J. A valid and useful measure of emotional competence in adolescents and children was developed within this study and its test criteria show better results than the prototype.