Titelaufnahme

Titel
Zeit und Körpererfahrung von Burn-out Patienten - Eine qualitative Untersuchung in Form von Tagebüchern
Weitere Titel
Time and Body experience of Burnout Patients: A Qualitative Diary Analysis
Verfasser/ VerfasserinJuschitz, Daniela
Begutachter / BegutachterinPaletta, Andrea
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-111241 Persistent Identifier (URN)
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Zeit und Körpererfahrung von Burn-out Patienten - Eine qualitative Untersuchung in Form von Tagebüchern [4.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Deutsch:Burnout ist in aller Munde, die lauffeuerartige Popularisierung des Begriffs nimmt weltweit zu, und somit wird dieses Phänomen mit seinen einhergehenden persönlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen immer häufiger. In den letzten Jahren fand eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Burnout“ statt, in der das Ausbrennen der Leistungsgesellschaft und die Beobachtungen einer grassierenden Erschöpfung zum medienwirksamen Thema wurden. Das klassische Krankheitsbild Burnout findet wenig Anerkennung im Zusammenhang mit Zeit. Die gesellschaftliche Handhabung von Zeit geht in Richtung »schneller, höher, stärker«, gesteigertes Arbeitstempo, Anreicherung der Zeit mit Aktivitäten, Multitasking Phänomene sowie Mangel oder ganzheitlicher Verlust nach Erholungsphasen stellt die Realität dar. Aber solange sich nicht massive körperliche Auswirkungen zeigen, sind die Begleitsymptome noch lange nicht ernst zu nehmen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Ausprägung von Burnout in Bezug auf Zeit- und Körpererfahrung von Burnout-Erkrankten in der Privatklinik in St. Radegund, Steiermark. Zusätzlich wird erhoben, inwieweit das Zeitempfinden und der Antrieb der Patientinnen im Burnout dereguliert sind und inwieweit das mit dem Krankheitsbild einhergeht. Der empirischen Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit einer anonymen, vierwöchigen qualitativen Datenerhebung aufbauend auf dem FWF Projekts Bodytime (Paletta) aus denen im Anschluss Kategorien gebildet und Schlüsse gezogen wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

Englisch:Burnout recently has become a highly debated term all around the world. As a result, it is a phenomenon that experiences an increase in frequency combined with personal and economic consequences. In the last few years there has been a public discussion about the issue of ‘burnout, which made the topics of a performance society that is in the process of burning out and the discovery of general exhaustion something to talk about in the media. The typical form of burnout, however, does not correlate with our modern concept of time. Time, as managed by society addresses the need of people to become ‘faster, higher and stronger. Nowadays, reality is characterized by an increase in working pace, a time table crammed with activities, multitasking as well as the lack of or rather total loss of recovery phases. However, the side effects are not taken seriously enough, unless the body shows severe problems due to this exhausting lifestyle. This paper deals with the manifestation of burnout with regard to time and bodily experience of people suffering from burnout in a private clinic in St. Radegund, Styria. Additionally, there will be an analysis as to what extent the sense of time plus the drive of the patients get deregulated and how far this correlates with the symptoms of burnout. The empirical part of this paper encompasses an anonymous collection of data during a period of four weeks. This assessment is based on the FWF project Bodytime (Paletta), which then serves to form various categories and as a resource to draw results from.