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Title
Kindesvertauschung nach der Geburt : zivilrechtliche Folgen / vorgelegt von Melanie Elisabeth Leitner
Additional Titles
Babies switched at birth : civil law consequences
AuthorLeitner, Melanie Elisabeth
CensorHinteregger, Monika
PublishedGraz, Februar 2017
DescriptionXXI, 69 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Abstammungsrecht / Familienrecht / Erbrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-110962 Persistent Identifier (URN)
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Kindesvertauschung nach der Geburt [1.04 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den zivilrechtlichen Folgen einer Kindesvertauschung nach der Geburt basierend auf der österreichischen Rechtslage. Bei einer Kindesvertauschung im Sinne dieser Arbeit werden Kinder nach der Geburt im Krankenhaus den nicht leiblichen Eltern zugeordnet. Anschließend wachsen diese Kinder unter der Identität des jeweils anderen Kindes in einer Familie auf, mit welcher sie in keiner biologischen Verwandtschaft stehen. Ziel dieser Arbeit ist es, die zivilrechtlichen Folgen einer Kindesvertauschung wissenschaftlich aufzuarbeiten und dem von Gitschthaler beschriebenen „juristischen Horror“ ein geeignetes rechtliches Lösungsmodell zu unterbreiten. Gerade das Wissen um die eigene Existenz nimmt eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der Persönlichkeit des Menschen ein und ist zudem sehr prägend für die eigene Identitätsklärung. Im ersten Teil werden die familienrechtlichen Aspekte näher beleuchtet, vor allem die juristischen Probleme, die sich in Bezug auf die Abstammung ergeben und wie diese gelöst werden können. Anschließend werden im zweiten Teil dieser Arbeit die erbrechtlichen Problemstellungen sowie im dritten Teil die Schadenersatzansprüche näher untersucht. Der vierte Teil widmet sich dem Bereicherungsrecht, insbesondere der Thematik der Rückforderung des Unterhalts. Abschließend erfolgen ein Endergebnis und die Erörterung möglicher Präventionsmaßnahmen.

Abstract (English)

The present thesis explores the civil law consequences for babies who are switched at birth, based on the legal situation in Austria. Within the meaning of this thesis, babies switched at birth are those who fail to be assigned to their biological parents at the hospital. These children then grow up under the identity of the other child, in a family to whom they are not biologically related. The aim of this thesis is to academically review the civil law consequences for babies switched at birth, and to propose a suitable legal solution to what Gitschthaler has described as a sheer “horror” for legal practitioners. Knowledge concerning ones own existence undoubtedly plays a decisive role in the development of ones personality and, moreover, has a profound influence on ones own identity. In the first chapter, the relevant aspects of family law will be examined in more detail; above all, the legal problems which arise in relation to ancestry and how they may be solved. In the second chapter of this thesis, issues relating to inheritance law will be investigated more closely, followed in the third chapter by claims for damages. The fourth chapter is devoted to aspects of restitution for unjust enrichment, specifically maintenance claims. The thesis concludes with a summary of findings and a consideration of possible preventative measures.

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