Titelaufnahme

Titel
Ganzheitliches Gedächtnistraining für Seniorinnen und Senioren mit dem Besuchsdienst des Österreichischen Roten Kreuzes
Weitere Titel
Integral memory training for seniors with the visit service of the Austrian red cross
Verfasser/ VerfasserinHiebl, Ulrike
Begutachter / BegutachterinEgger, Rudolf
ErschienenGraz, 2016
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-110405 Persistent Identifier (URN)
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Ganzheitliches Gedächtnistraining für Seniorinnen und Senioren mit dem Besuchsdienst des Österreichischen Roten Kreuzes [2.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die österreichische demographische Entwicklung zeigt eine Erhöhung der Anteile älterer Menschen ab 65 Jahren mit einem weiteren Anstieg in den nächsten Jahren. Die Wichtigkeit eines Gedächtnistrainings für Seniorinnen und Senioren für ein gesundes Altern ist in der Bevölkerung bekannt. Die ältere Generation lernt jedoch anders und benötigt andere Rahmenbedingungen, damit ihr Interesse an der geistigen Fitness geweckt wird. Dies wird im ganzheitlichen Gedächtnistraining für Seniorinnen und Senioren berücksichtigt. Das Österreichische Rote Kreuz bietet für ältere Menschen einen Besuchsdienst an, da neben der kommunikativen Auseinandersetzung auch der Bedarf einer geistigen Aktivierung erkannt wurde. Um diesen Bedarf auch effizient abdecken zu können, wurde eine Ausbildung für die freiwilligen Besuchsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter konzipiert. In dieser Arbeit wird das Konzept des ganzheitlichen Gedächtnistrainings analog dem Österreichischen Bundesverband für Gedächtnistrainings vorgestellt, weiter werden die Besonderheiten dieses Trainings mit den Zielen für ein geistig aktives Altern und wissenschaftlichen Erkenntnissen in Zusammenhang gebracht. In Studien wurden auch gehirntheoretische Erkenntnisse über das Lernen untersucht und auf die Problematik des Lernens im Alter angewandt. Sie sollen Anfängern im ganzheitlichen Gedächtnistraining eine Orientierung ermöglichen. Besonderes Augenmerk ist auf die optimale Durchführung gerichtet, um die Gedächtnisleistung zu fördern. Dazu gehört pädagogisches Basiswissen mit Fokus auf das Wissen über das Lernen im Alter und die daraus resultierende Planung und Durchführung des Gedächtnistrainings. Dieses wird als Prophylaxe gesehen. Es dient der Erhaltung oder Steigerung von Selbstständigkeit, mit dem Ziel, dem alten Menschen zu ermöglichen, im eigenen Haushalt zu verbleiben.

Zusammenfassung (Englisch)

The demographic development of the Austrian population shows an increase in the percentage of the older part of the population (65 years and older) and predicts a continuing increase for the next years. The importance of a memory training for the elderly has been widely acknowledged in society. The older generation has a different way of learning and needs different learning conditions than younger generations, and people of that age need a different framework to arouse their interest in mental fitness. This is taken into account by the integral memory training for senior citizens.The Austrian Red Cross has a social offer for the elderly, including a visiting service, which not only meets their need for communication, but also the need for the activation of mental processes. In order to meet these needs, a special training was introduced to voluntary members of the visiting service. In this paper, the concept of the integral memory training according to the “Österreichischer Bundesverband für Gedächtnistrainings” is introduced. A special focus lies on the characteristic features of this training with the goal of bringing mentally fit aging and scientific insights into context. The study about the brain will be examined and used on the problematic of learning at old age to introduce beginners to integral memory training. A special focus lies on the optimised conduction in order to maximise memory capacity. This includes basic pedagogical knowledge with a focus on the knowledge of how the elderly learn and the planning and performing of the thereby introduced memory training. This training can be seen as a form of prophylaxis, which serves as a means of conserving and enhancing independence, with the goal to enable the elderly to keep living in their own homes.