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Title
Intermedialität in literaturbasierten Graphic Novels am Beispiel von Montelliers/Mairowitz' "Der Process. Nach Franz Kafka" / vorgelegt von Sabrina Prasser
Additional Titles
Intermediality in literature based graphic novels on the example of Montellier's/Mairowitz' "The Trial. A Graphic Novel"
AuthorPrasser, Sabrina
CensorReulecke, Anne-Kathrin
PublishedGraz, 2016
Description119 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Kafka, Franz <Der Prozess> / Adaption <Literatur> / Intermedialität / Comicroman
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-110370 Persistent Identifier (URN)
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Intermedialität in literaturbasierten Graphic Novels am Beispiel von Montelliers/Mairowitz' "Der Process. Nach Franz Kafka" [7.16 mb]
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Abstract (German)

Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von Chantal Montelliers und David Zane Mairowitz‘ Graphic Novel Der Process. Nach Franz Kafka das Phänomen der Intermedialität näher zu beleuchten. Dies erscheint deshalb interessant, da es sich dabei um eine Adaption des Romans Der Process von Franz Kafka handelt. Die AutorInnen bringen einen vormals monomodalen Text durch Bearbeitung in eine neue Form, die erst durch Multimodalität ihr Potential entfaltet. Durch diese intermediale Transposition wird der literarische Ursprungstext Medientransferprozessen unterworfen, die sich auf mehreren Ebenen beobachten lassen. Die Arbeit stützt sich dabei auf die Auffassung von Intermedialität nach Werner Wolf, der seine Theorie für die Literaturwissenschaft adaptierte. Um die Medientransferprozesse, die im Zuge des Medienwechsels stattfinden, besser fassen zu können, wurden Analysekriterien ausgewählt, um die besondere Ausformung der Erzählkunst der Graphic Novel zeigen zu können. Dabei werden die visuellen und verbalen Elemente mit ihren Möglichkeiten durchleuchtet und in welchen Text-Bild-Kombinationen diese auftreten. Weiters dient Gérald Genettes Erzähltheorie als Basis für die literaturwissenschaftliche Erörterung der Erzähltechniken der Graphic Novel, wobei hier nur Erzählmodus und instanz aufgegriffen werden. Ebenso fragt diese Arbeit danach, inwiefern die AutorInnen in den adaptierten Text eingreifen mussten, um ihn an die speziellen Gegebenheiten des neuen Zielmediums anzupassen und inwiefern sie den Ursprungstext einer Interpretation unterziehen. Im Zuge der Analyse stellte sich heraus, dass Franz Kafkas Erzählweise eine gute Vorlage für Adaptionen bietet. Obwohl sich die Adaption sehr genau am Ursprungstext orientiert, verstanden es die AutorInnen der Graphic Novel, durch die Multimodalität des Mediums Spezifika aufzugreifen und durch die Addition grafischer Stimuli zur eigenständigen Interpretation der LeserInnen anzuregen.

Abstract (English)

The aim of this thesis is to characterize the phenomenon of intermediality using the example of Chantal Montelliers and David Zane Mairowitz Graphic Novel The Trial. A Graphic Novel. This appears to be interesting because of the fact that it deals with the topic of Franz Kafkas novel The Trial and can therefore be seen as an adaption. The authors transform a monomodal into a multimodal text. This intermedial transposition leads to transfer processes which can be found on various levels. This paper is based on the conception of intermediality presented by Werner Wolf, who adapted the theory for the purposes of literary studies. For the better conceive of media transfer processes it is necessary to construct analysis criteria, which can show how the graphic novel offers a special form of storytelling. Therefore visual and verbal elements which can occur in different combinations are presented. Furthermore a discussion takes place to approach narrative techniques based on Gérald Genettes literary theory of storytelling of the graphic novel, which can only address the narrative mode and instance. Moreover this thesis brings up the question, how the authors had to interfere in the source text to adapt it and how they interpret. In the course of the analysis Franz Kafkas narrative style turned out to be a great source material for adaption. Although the authors of the graphic novel oriented themselves closely by the source text, they used specifics of the multimodal medium which encourage the self-interpretation of the readers.

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