Titelaufnahme

Titel
Die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen in der Steiermark : eine Analyse des aktuellen Frauenanteils in den beiden obersten Führungsebenen der 100 umsatzstärksten steirischen Betriebe / Simona Hermus, BA BSc
Weitere Titel
The representation of women in leadership positions in Styria : an analysis of the proportion of women in the first and the second management level of the top 100 Styrian companies
Verfasser/ VerfasserinHermus, Simona
Begutachter / BegutachterinOrtlieb, Renate
ErschienenGraz, Februar 2017
UmfangXV, 72 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustration
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-110323 Persistent Identifier (URN)
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Die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen in der Steiermark [0.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Laut aktuellen Studien sind Frauen in der ersten Führungsebene in Österreich stark unterrepräsentiert. Es bestehen jedoch erhebliche Forschungslücken hinsichtlich des Frauenanteils in der zweiten Führungsebene und hinsichtlich der Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, insbesondere auch auf der Ebene der österreichischen Bundesländer.Mit dieser Masterarbeit verfolge ich das Ziel, diese Forschungslücken zu schließen, indem ich die numerische Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen in den 100 umsatzstärksten steirischen Betrieben sowie die Ursachen für das aktuelle Repräsentanz-Niveau aus der Perspektive der Personalverantwortlichen erhebe und analysiere. Zu diesem Zweck führe ich eine telefonische Befragung der Personalverantwortlichen der 100 umsatzstärksten steirischen Betriebe durch.Aus den Ergebnissen der empirischen Untersuchung geht hervor, dass Frauen sowohl in der ersten als auch in der zweiten Führungsebene der 100 umsatzstärksten steirischen Betriebe stark unterrepräsentiert sind. Auf Basis dessen vermute ich, dass Frauen nicht erst nach der zweiten Führungsebene auf die sogenannte „gläserne Decke“ treffen, sondern bereits vor der zweiten Führungsebene auf nur schwer zu überwindende Barrieren stoßen, die sie bei ihrem beruflichen Aufstieg behindern. Außerdem haben Frauen in der Steiermark häufiger Gremien- als Einzelmachtpositionen inne und sind häufiger in Support als in P&L Bereichen tätig, was die Theorie der „gläsernen Wände“ stützt.Als Hauptursachen für das aktuell niedrige Repräsentanz-Niveau von Frauen in Führungspositionen in der Steiermark betrachten die Personalverantwortlichen das geringe Angebot an qualifizierten Frauen, das Spannungsfeld Familie und Beruf und den Mangel an notwendigen Führungseigenschaften von Frauen. Die Forschungsergebnisse der empirischen Untersuchung stützen somit die theoretischen Erklärungsansätze der Eigenschaftstheorie, des Pipeline-Arguments und der Humankapitaltheorie.

Zusammenfassung (Englisch)

According to recent studies, women are underrepresented in the first management level of the Austrian companies. However there is a lack of research on the percentage of women in the second management level in Austria and on the reasons for the underrepresentation of women in leadership positions, especially on the level of the Austrian federal states. This master thesis aims at closing these research gaps by analyzing the numerical representation of women in leadership positions in the top 100 companies of Styria in terms of revenue as well as by discussing the reasons for the underrepresentation of women in leadership positions from the perspective of the HR managers. For this purpose a telephone survey with the HR managers of the top 100 companies of Styria in terms of revenue is conducted.The results of the survey show that women are strongly underrepresented in the first and in the second management level of the top 100 Styrian companies. Based on these findings, it can be assumed that women are not only hindered by the so called “glass ceiling” after the second management level but that there are also barriers before the second management level that impede women in their career development. Additionally women work in committees more often than in single power positions and they are more often involved in the support than in the P&L functional areas of the Styrian companies, which supports the theory of the “glass walls”.The surveyed HR managers consider the lack of qualified women, the difficulty of balancing family and work and womens lack of leadership traits as the major reasons for the underrepresentation of women in leadership positions in Styria. Thus, the results of the empirical study support the theoretical approaches of the trait theory, the pipeline argument and the human capital theory.