Titelaufnahme

Titel
Zur Alchemie im Mittelalter : Bedeutende Philosophen zwischen Magie und Wissenschaft / vorgelegt von Andreas Eckert, BA
Weitere Titel
On the Alchemy in the Middle Ages Significant Philosophers between Magic and Science
Verfasser/ VerfasserinEckert, Andreas
Begutachter / Begutachterin2016-12
GutachterBerger, Harald
ErschienenGraz, 2016
Umfang96 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Alchemie / Philosophie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-110296 Persistent Identifier (URN)
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Zur Alchemie im Mittelalter [3.18 mb]
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Nachweis
Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem Begriff Alchemie verbinden viele Menschen seit dem 16. Jahrhundert die Herstellung von Gold. Die Vorstellung, unedles Metall in Gold zu transmutieren bleibt, nach wie vor ein bloßer Irrglaube, denn in der Alchemie ging es nie um die reine Goldherstellung, um dadurch zu einer wohlhabenden Person zu werden, sondern darum, Erkenntnisse in der Zusammensetzung der Natur zu gewinnen und sich selbst auf ein höheres geistiges Niveau zu bringen. Ist der Alchemist am Ziel angelangt, dann kann er nicht nur den Lapis philosophorum herstellen, den irdischen Beweis der Transmutation vollbringen, sondern auch das höchste Wesen (Gott) schauen. Von nun an wird er als Adept bezeichnet und wenn der kundige Alchemist die Fähigkeiten den Stein der Weisen herzustellen hat, dann werden ihm die Zusammenhänge der Natur und des Universums offenbart.Die Masterarbeit ist in vier große Teile unterteilt. Im ersten Teil beschäftige ich mich mit der Geschichte der Alchemie, ihren Symbolen, Arbeitsmethoden und dem wissenschaftlichen Nachlass. Das zweite Kapitel hat Albertus Magnus, seine Beziehung zur Magie und Alchemie, sowie seine Werke De mineralibus und Liber de Alchemia zum Inhalt. Im dritten Kapitel wird Roger Bacon in den Mittelpunkt gerückt, sein Verhältnis zur Kirche, Alchemie und Magie, sowie auf sein bedeutendes Werk Radix mundi näher eingegangen. Zum Abschluss stelle ich vier Autoren vor, denen pseudepigraphische Texte untergeschoben bzw. fälschlicherweise zugeschrieben wurden. Es sind dies Demokrit, Aristoteles, Dionysios und Jabir ibn Hayyan.Die Intention meiner Arbeit ist einerseits die Vorurteile, die gegen die hermetische Wissenschaft der Alchemie bestehen, abzubauen und andererseits die Alchemie im Kontext des Mittelalters genauer zu betrachten.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the 16th century some people associate with the term Alchemy the production of gold. The imagination non-noble metal to transmute in noble metal is still a misbelief. The Alchemy is the science to bring yourself to a higher intellectual level and to get knowledge in the composition of the nature, and not to produce gold and make yourself a rich person. At the end of the process, the Alchemist has the skills to produce the Lapis philosophorum and he is in the position to vision of god. Now the Alchemist is known as Adept and in this stadium the coherences of the nature and the universe will be disclosed to him.The master thesis is divided into four parts. The first part is about the history of Alchemy, its symbols, its work methods und its scientific heritage. The second chapter is about Albertus Magnus, his relationship to Magic and Alchemy, and his works De mineralibus and Liber de Alchemia.The third chapter is about Roger Bacon and his relation to his belief, his relationship to Alchemy and Magic, plus the approach with his work Radix mundi. At the end of the master thesis I present four pseudo-authors, namely Pseudo-Demokrit, Pseudo-Aristotle, Pseudo-Dionysius and Pseudo-Geber (Jabir ibn Hayyan). My intention is to reduce the prejudices against Alchemy and to scope out the Alchemy in the middle ages.