Titelaufnahme

Titel
Die Komponenten des Credit Spreads / Hanfstingl Christoph, BSc
Weitere Titel
The components of credit spreads
Verfasser/ VerfasserinHanfstingl, Christoph
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, Februar 2017
Umfangxii, 75, IV Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Industrieobligation / Risikoprämie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-110162 Persistent Identifier (URN)
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Die Komponenten des Credit Spreads [1.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Um Unternehmensanleihen korrekt bewerten zu können, ist die Bestimmung des Credit Spreads von großer Bedeutung. Der Credit Spread stellt eine Prämie dar, mit welcher das höhere eingegangene Risiko bei Unternehmensanleihen kompensiert wird. Die Risiken von Unternehmensanleihen bestimmen den Credit Spread in dessen Höhe und setzen sich aus Zinsrisiko, Spreadrisiko, Liquiditätsrisiko und insbesondere dem Kreditrisiko zusammensetzen. In der vorliegenden Masterarbeit werden diese Risiken und deren Einfluss auf den Credit Spread untersucht. Dabei spielt auch die Wahl des risikolosen Zinssatzes eine wesentliche Rolle. Dieser kann über unterschiedliche Produkte am Kapitalmarkt, wie Staatsanleihen oder Zinsswaps, ermittelt werden, wobei Unterschiede in der Höhe des risikolosen Zinssatzes auftreten. Das Kreditrisiko, welches sich in Migrations- und Ausfallsrisiko unterteilt, hat maßgeblichen Einfluss auf den Credit Spread. Zu diesem Zweck werden das Structural Model von Merton (1974), das KMV-Modell und das Reduced-Form Model von Jarrow und Turnbull (1995), sowie Erweiterungen dieser Modelle, einer näheren Betrachtung unterzogen. Mittels dieser Modelle kann das Ausfallrisiko bewertet werden, wovon der Credit Spread in der Folge abgeleitet wird. Es wird anhand von empirischen Studien untersucht, wie genau diese Modelle den Credit Spread abbilden können und welche Gründe es für Abweichungen zu den tatsächlich am Markt beobachteten Werten geben kann.

Zusammenfassung (Englisch)

To be able to correctly price corporate bonds, it is essential to determine the credit spread. The credit spread is a premium, which compensates the higher risk of a corporate bond. The risks of corporate bonds determine the credit spread level and consist of interest rate risk, spread risk, liquidity risk and in particular the credit risk. This masters thesis analyzes these risks and their influence on the credit spread. Moreover the choice of the appropriate risk-free interest rate is an important aspect. The risk-free interest rate can be derived from various products on the capital market, such as government bonds and interest rate swaps. By the derivation of the risk-free interest rate, there can be a mismatch between the different capital market products. The credit risk, which divides into migration risk and default risk, has significant influence on the credit spread. To this end, the Structural Model by Merton (1974), the KMV-Model and the Reduced-Form Model by Jarrow and Turnbull (1995) as well as extensions to these models, are examined closely. By means of these models, the default risk can be valued, whereof the credit spread can be derived subsequently. With the aid of empirical studies, it is examined how well these models can reproduce Credit Spreads observed on the market. In the existence of discrepancies from model results to market data, potential reasons relating thereto are examined.